Traditionen und Zukünfte - Einladung zum DGfE-Kongress 2014
Die Erziehungswissenschaft hat sich in den zurückliegenden gut einhundert Jahren zu einer bedeutenden wissenschaftlichen Disziplin mit einem festen Ort an den Universitäten entwickelt. Die Erziehungswissenschaft ist sowohl reaktiver wie initiierender Agent gesellschaftlicher Entwicklungen. Im Modus der Reaktion trägt sie Entwicklungen und Modernisierungen der Gesellschaft mit und sieht sich vielfältigen Erwartungen und strukturellen Rahmungen ausgesetzt, mit denen sie umzugehen und sich kritisch auseinander zu setzen hat. Im Modus des Initiierens regt sie gesellschaftliche Entwicklungen an, setzt selbst Rahmungen für weitere Festlegungen und definiert ebenfalls machtvolle Erwartungen. Anlässlich ihres fünfzigjährigen Bestehens wird sich die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) auf ihrem Kongress 2014 in Berlin mit den Traditionen sowie den Auf- und Umbrüchen der Erziehungswissenschaft und Pädagogik unter dem Thema »Traditionen und Zukünfte« auseinandersetzen.
Der 24. Kongress der DGfE wird vom 09. bis 12. März 2014 an der Humboldt-Universität zu Berlin stattfinden. Unter www.dgfe2014.de finden Sie detaillierte Informationen zum Kongress und die Möglichkeit, sich anzumelden.
DGfE-Nachwuchspreis 2014
Die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft vergibt anlässlich ihres 24. Kongresses im März 2014 in Berlin erneut den Förderpreis für ausgezeichnete Arbeiten junger Erziehungswissenschaftlerinnen und Erziehungswissenschaftler.
Der Preis ist dotiert mit insgesamt 3.000 Euro, das Preisgeld kann auf drei Plätze verteilt werden. Förderungswürdig sind Beiträge in Einzel- oder Koautor/innen/schaft sowohl aus Fachzeitschriften als auch aus Sammelbänden, die nach dem 1. September 2011 von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern publiziert wurden, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Altersgrenze gilt für den Zeitpunkt der Publikation. Der Nachwuchsstatus (keine Berufung außer auf eine Juniorprofessur) muss bis zum Ende der Einreichungsfrist bestehen und gilt ggf. auch bei den Ko-Autor/inn/en. Begründete Vorschläge mit sieben Exemplaren der Publikation und Angabe des Geburtsdatums der Autorin/des Autors sowie einer kurzen Laudatio können bis zum 01.09.2013 bei der Vorsitzenden der Jury des Förderpreises, Prof. Dr. Tina Hascher, eingereicht werden. Bitte schicken Sie die Unterlagen an die Geschäftsstelle der DGfE, Warschauer Straße 36, 10243 Berlin, mit dem Vermerk „Förderpreis“ auf dem Kuvert. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Susan Derdula in der Geschäftsstelle der DGfE, E-Mail: buero@dgfe.de.
Call for Posters
Der DGfE-Kongress bietet neben Symposien, Arbeitsgruppen und Einzelbeiträgen auch die Möglichkeit, Forschungsarbeiten und Entwicklungsvorhaben in Form von Postern vorzustellen. Ziel ist es mit anderen Kongressteilnehmenden zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen.
Angenommen werden nur solche Arbeiten, die noch nicht publiziert oder in anderer Form veröffentlicht sind. Der Call for Posters richtet sich in erster Linie an Doktorandinnen und Doktoranden. Den ausführlichen Call finden Sie unter http://www.dgfe2014.de/call-for-posters/, Abstracts für Poster können ab jetzt unter https://www.conftool.pro/dgfe2014/ eingereicht werden.
Die Deadline für Einreichungen ist der 30.09.2013.
Frühere DGfE-Kongresse
2012, Osnabrück
Erziehungswissenschaftliche Grenzgänge
Informationen und Aufzeichnungen einzelner Veranstaltungen finden Sie unter www.dgfe2012.de.
2010, Mainz
Bildung in der Demokratie
Informationen finden Sie unter www.dgfe2010.de.
2008, Dresden
Kulturen der Bildung
2006, Frankfurt am Main
Bildung – Macht – Gesellschaft
2004, Zürich
Bildung über die Lebenszeit
2002, München
Innovation durch Bildung
2000, Göttingen
Bildung und Erziehung in Übergangsgesellschaften
1998, Hamburg
Medien-Generation
1996, Halle an der Saale
Bildung zwischen Staat und Markt
1994, Dortmund
Bildung und Erziehung in Europa
1992, Berlin
Erziehungswissenschaft zwischen Modernisierung und Modernitätskrise
1990, Bielefeld
Bilanz für die Zukunft: Aufgaben, Konzepte und Forschung in der Erziehungswissenschaft
1988, Saarbrücken
Erziehung und Bildung als öffentliche Aufgabe
1986, Heidelberg
Allgemeinbildung
1984, Kiel
Arbeit – Bildung – Arbeitslosigkeit
1982, Regensburg
ohne Rahmenthema
1980, Göttingen
Das politische Interesse an der Erziehung und das pädagogische Interesse an der Gesellschaft
1978, Tübingen
Die Handlungsrelevanz erziehungswissenschaftlicher Erkenntnisse
1976, Duisburg
Interaktion und Organisation in pädagogischen Feldern
1974, Salzburg
Pädagogische Institutionen und Sozialisation
1972, Nürnberg
Zur Wissenschaftstheorie und Methodologie pädagogischer Begleitforschung
1970, Berlin
Erziehungswissenschaft - Bildungspolitik - Schulreform
1968, Göttingen
Sprache und Erziehung