Aloys-Fischer-Grundschulforschungspreis

Ausschreibung 2016

Die Kommission „Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe“ in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) vergibt im Jahr 2016 erneut den Aloys-Fischer-Grundschulforschungspreis.

Mit dem Preis werden Forschungsarbeiten – insbesondere von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern – ausgezeichnet (Dissertationen, Habilitationsschriften, Zeitschriftenartikel, Monographien), die sich Problemen der Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik oder deren Nachbargebieten widmen. Es können Arbeiten eingereicht werden, die quantitativ-empirisch, qualitativ-empirisch, historisch, vergleichend oder theoretisch-syste­matisch ausgerichtet sind. Die Arbeiten sollen sowohl einen bedeutenden inhaltlichen Ertrag zur Pädagogik und Didaktik der Grundschule bzw. zu den Nachbargebieten aufweisen als auch in der jeweiligen Forschungsmethodik hohen Standards genügen.

Rückblick

2016
Dr. Christin Robisch
für ihre Dissertation: "Förderung hypothesenbezogener Schlussfolgerungen bei Grundschulkindern im naturwissenschaftlichen Kontext"

und
Dr. Michaela Vogt für ihre Dissertation: "Professionswissen über Unterstufenschüler in der DDR. Untersuchung der Lehrerzeitschrift ‘Die Unterstufe’ im Zeitraum 1954 bis 1964".

2015
Auf der gemeinsamen Jahrestagung der Sektion Schulpädagogik wurde an der Universität Göttingen der Aloys Fischer-Grundschulforschungspreis der Kommission zum sechsten Mal verliehen. Den mit 500 € dotierten Preis erhielt:

Dr. Miriam Lotz, Kassel, für ihre Dissertation "Kognitive Aktivierung im Leseunterricht der Grundschule. Eine Videostudie zur Gestaltung und Qualität von leseübungen im ersten Schuljahr".

2014
Auf der Jahrestagung der Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe an der Universität Leipzig  wurde im September 2014 der Aloys-Fischer-Grundschulforschungspreis der Kommission zum fünften Mal verliehen. Den mit 500 € dotierten Preis erhielt:

Dr. Martina Nieswandt, Kassel,  für ihre  Dissertation "Hausaufgaben yapmak: Ein ethnographischer Blick auf den Familienalltag".

2013
Im Jahr 2013 wurde der Aloys-Fischer-Preis nicht verliehen.

2012
Auf der Jahrestagung der Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe an der FAU Nürnberg-Erlangen wurde im September 2012 der Aloys-Fischer-Grundschulforschungspreis der Kommission zum vierten Mal verliehen. Den mit 500 € dotierten Preis erhielt:

Dr. Angela Brosch, München, für ihre  Dissertation "Perspektiven auf den Klassenrat. Handlungsleitende Orientierungen der Akteure eines Klassenrates in der Grundschule". Laudatio (PDF)

2011

Auf der Jahrestagung der Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe an der Universität Paderborn wurde im September 2011 der Aloys-Fischer-Grundschulforschungspreis der Kommission zum dritten Mal verliehen. Den mit 500 € dotierten Preis erhielt:

Dr. Meike Munser-Kiefer, Universität Erlangen-Nürnberg, für ihre  Dissertation "Leseförderung im Leseteam in der Grundschule. Eine Interventionsstudie zur Förderung von basaler Lesefertigkeit und (meta-)kognitiven Lesestrategien". Laudatio (PDF)

2010
Im Jahr 2010 wurde der Preis nicht vergeben.

2009
Auf der Jahrestagung der Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe an der Universität Hildesheim im September 2009 wurde zum zweiten Mal der Aloys-Fischer-Grundschulforschungspreis der Kommission verliehen. Den Preis erhielt:

Dr. Peter Gansen, Universität Gießen, für seine Dissertation "Metaphorisches Denken von Kindern. Theoretische und empirische Studien zu einer pädagogischen Metaphorologie".

2008
Auf der Jahrestagung der Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe an der Universität Wuppertal im September 2008 wurde zum ersten Mal der Aloys-Fischer-Grundschulforschungspreis der Kommission verliehen. Die Jury hatte sich für eine Teilung des Preises entschieden, und zwar zum einen für eine Arbeit mit empirisch-qualitativer und zum anderen für eine Arbeit mit empirisch-quantitativer Methodik. Den Preis erhielten:

Dr. Marei Fetzer, Universität Frankfurt, für ihre Dissertation "Interaktionen am Werk. Eine Interaktionstheorie fachlichen Lernens, entwickelt am Beispiel von Schreibanlässen im Mathematikunterricht der Grundschule"

und
Dr. Thilo Kleickmann, Universität Münster, für seine Dissertation "Zusammenhänge fachspezifischer Vorstellungen von Grundschullehrkräften zum Lehren und Lernen mit Fortschritten von Schülerinnen und Schülern im konzeptuellen naturwissenschaftlichen Verständnis".