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Studien zur Professionsforschung und Lehrerbildung – Zur Reihe

Die Initiative zur Reihe Studien zur Professionsforschung und Lehrerbildung geht auf ein Votum der Mitgliederversammlung der Kommission Professionsforschung und Lehrerbildung in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) zurück. Nach über einer Dekade kontinuierlicher Tätigkeit, die sich seit 2005 in elf Tagungen realisierte und seit 2010 in fast jährlichen Tagungsbänden mündete, sieht die Kommission es an der Zeit, selbst einen weiteren Professionalisierungsschritt zu gehen und eine Buchreihe im Klinkhardt Verlag zu begründen.

Die Bände der Reihe sollen in zwei Abteilungen erscheinen: Zum einen werden die Beiträge zu den Jahrestagungen der Kommission in Tagungspublikationen dokumentiert. Zum anderen soll die Reihe aber auch Kolleginnen und Kollegen aus der Professions- und Professionalisierungsforschung motivieren und die Gelegenheit bieten, thematisch einschlägige Monographien und Sammelbände zu veröffentlichen. Diese Publikationen durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren bei den Herausgeberinnen und Herausgebern. Sie sind durch die Mitglieder der Kommission gewählt worden, geben die Reihe im Namen der Kommission heraus und freuen sich auf eine rege Beteiligung.

Anfragen bitte an die Reihenherausgeber/innen:
Axel Gehrmann (Technische Universität Dresden, axel.gehrmann@tu-dresden.de)
Till-Sebastian Idel (Universität Bremen, idel@uni-bremen.de)
Manuela Keller-Schneider (Pädagogische Hochschule Zürich, m.keller-schneider@phzh.ch)
Katharina Kunze (Georg-August-Universität Göttingen, katharina.kunze@sowi.uni-goettingen.de)

Die veröffentlichten Titel der Reihe finden Sie hier.

Rückblick

2017

Jahrestagung der Kommission vom 06.-08- September, Pädagogische Hochschule FHNW (Schweiz), zum Thema «Institutionelle Praktiken und Orientierungen in der Lehrer*innenbildung – Potenziale und Grenzen der Professionalisierung von (angehenden) Lehrpersonen»

Die Jahrestagung widmete sich der Frage, wie Professionalisierungsprozesse bzw. das diesen Anspruch vertretende Programm institutionell realisiert werden. Sie nahm den Ausgangspunkt bei der Feststellung, dass weitgehend unklar ist, was  tatsächlich in Lehrveranstaltungen, Praktika und Praxissemestern, Forschungs- und Portfoliowerkstätten, Fach- und Kern-Seminaren der zweiten Phase, Begleitangeboten im Berufseinstieg oder in Weiterbildungsveranstaltungen passiert. Ebenso unklar schien bisher, welchen Einfluss diese institutionellen Rahmungen auf die Orientierungen der Personen haben, die mit ihnen konfrontiert sind.
Bei der Tagung ging es um eine kulturtheoretische bzw. praxeologische Perspektive auf die Lehrer*innenbildung und Prozesse der Professionalisierung, bei denen einerseits Fragen nach dem Habitus von Lehrpersonen und ihren Lehrerbildner*innen in den Blick kamen, ihre Orientierungen, Wahrnehmungs- und Handlungsschemata. Andererseits wurde auf Strukturbildungen der Praxis in Lehrerbildungsinstitutionen – auf die dort beobachtbaren Praktiken und ihre eventuellen Wirkungen auf die Professionalisierung – fokussiert. Auch die Orientierungen (Habitus‘) der Studierenden, der Referendare und der Lehrer*innen selbst und die Passungsverhältnisse, die zu den Orientierungen und Praktiken der Ausbildungsformate mit jeweils eigenen Potenzialen oder Erschwernissen für Professionalisierungsprozesse entstehen waren Gegenstand der Tagung.
Die Praktiken und Habitus‘ in Beziehung zu den institutionellen Bedingungen und Rahmungen zu setzen und der Frage nachzuspüren, welche Potenziale, aber auch welche Grenzen für „Professionalisierungen“ im Kontext der Lehrer*innenbildung gegeben sind, spannte den Rahmen der Tagung auf, zu der in 2018 ein Tagungsband erscheinen wird.
Programmübersicht (PDF)

Workshop der Kommissionen Professionsforschung und Lehrerbildung und Schulforschung und Didaktik «Zum Normativitätsproblem in der schulpädagogischen Forschung» am 07.Februar 2017, Universität Köln
In der schulpädagogischen Forschung spielen normative Vorstellungen, wie Forschung zu einer ‚guten’ und/oder besseren Schul- und Unterrichtspraxis beitragen kann, häufig eine zentrale Rolle. In der Regel bleiben sowohl die normativen Vorstellungen der Forschenden als auch der schulischen Akteure und/oder Auftrag- bzw. Finanzgeber undiskutiert. Der Workshop zielte darauf, das Verhältnis zwischen den normativen Vorstellungen schulpädagogischer Forschungsansätze, wie Forschung zum ‚Gelingen’ von Unterricht und Schule beitragen kann, und den normativen Erwartungen schulischer bzw. bildungspolitischer Akteure, wie die Forschung zum Gelingen beitragen soll, zu reflektieren.
Mit dem Workshop wurde zudem ein neues eintägiges Format erprobt, das sich nach Eindrücken der Teilnehmenden durchaus bewährt hat.
Programmübersicht (PDF)

2016

Jahrestagung der Kommission für Professionsforschung und Lehrerbildung vom 7.-9. September 2016, Universität Duisburg-Essen, zum Thema: Erziehungswissenschaft und Lehrerbildung im Widerstreit

Disziplinär hat die Erziehungswissenschaft in der universitären Lehre einerseits einen Abbau ihrer Direktstudiengänge, andererseits einen Ausbau ihrer Präsenz in der Lehrer*innenbildung erfahren. In der Lehrer*innenbildung ist die Erziehungswissenschaft als bildungswissenschaftlicher Teilbereich verankert. Welchen Einfluss haben diese Entwicklungen auf das Selbstverständnis der Disziplin? Auf diese Frage bezogen, dynamisieren sich professions-theoretische, schulpädagogische und bildungspolitische Kontroversen, wie sich die Erziehungswissenschaft in der Lehrer*innenbildung zu bewähren hat. Was lässt sich in dieser Gemengelage als erziehungswissenschaftlicher Kern der Lehrer*innenbildung markieren? Zur Tagung sind Erziehungswissenschaftler*innen eingeladen, die sowohl an einer analytischen Schärfung des Widerstreits als auch an einer konzeptionellen Diskussion der Bedingungen und Modalitäten zur Gestaltung des Verhältnisses von Erziehungswissenschaft und Lehrer*innenbildung interessiert sind.
Programmübersicht (PDF)

2014

Jahrestagung der Kommissionen Professionsforschung und Lehrerbildung vom 18.-19. September 2014, Universität Bremen, zum Thema: Professionsentwicklung und Schulstrukturreform. Zwischen Gymnasium und neuen Schulformen in der Sekundarstufe
Programmübersicht (PDF)

2013

Jahrestagung der Kommission für Professionsforschung und Lehrerbildung vom 4.-6. September 2013 an der Goethe-Universität, Frankfurt am Main, zum Thema: Was wissen wir über Unterricht? Eine Bestandsaufnahme der empirischen Unterrichtsforschung
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2012

Jahrestagung der Kommission für Professionsforschung und Lehrerbildung vom 21.-22. September 2012 an der Technischen Universität Dresden, zum Thema: Formation und Transformation der Lehrerbildung – Entwicklungstrends und Forschungsbefunde
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