Kommissionstagung 2018

Die Bildungssysteme sind von Globalisierungsprozessen betroffen, da die weltweite Ausdehnung von Bildungssystemen den Anspruch einer immer umfassenderen Umsetzung einer „Education For All“ („Bildung für alle“) in sich trägt. Gegenwärtig wird diese Entwicklung stark in einem Zusammenhang mit der politischen Proklamation von Bildung als Menschenrecht diskutiert. Dieser umfassenden Forderung steht eine Umsetzung von Bildung in nationalen und lokalen Kontexten gegenüber. Transnationale Schul- und Bildungsforschung hat dieses Spannungsfeld im Blick. So verweisen internationale Vergleiche auf das Transzendieren nationaler Grenzen in der Planung und Umsetzung schulischer Bildung, indem Systeme und Schulen Konzepte und Curricula voneinander entlehnen und sich aufeinander beziehen. In der Schulforschung ist es von Interesse, einerseits zu differenzierten Erkenntnissen über transnationale Ähnlichkeiten in Bildungssystemen zu kommen und andererseits, den lokalen bzw. kulturellen Unterschieden im Detail nachzugehen. Dabei finden auch Auseinandersetzungen damit statt, wie globale Handlungsanforderungen unterrichtlich umgesetzt werden (z.B. Inklusion und Migration oder Bildung für nachhaltige Entwicklung) und wie unterrichtlich unterschiedlich mit Lerngegenständen umgegangen wird.

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