Tagungen

DGfE-Sektionstagung Sonderpädagogik | 52. Arbeitstagung der DozentInnen der Sonderpädagogik in deutschsprachigen Ländern vom 20. bis 22. September 2017

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

vom 20. bis 22. September 2017 wird unter dem Thema " Inklusion im Dialog: Fachdidaktik – Erziehungswissenschaft – Sonderpädagogik " die Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der DGfE an der Technischen Universität Dresden stattfinden. Die Tagung wird in Kooperation mit der Fachdidaktik und der beruflichen Didaktik durchgeführt.
Die Keynotes werden Prof. Dr. Michael Schratz (Innsbruck), Prof. Dr. Petra Scherer (Duisburg-Essen) und Prof. Dr. Rolf Werning (Hannover) halten.
Tagungswebsite | Kontakt: dgfe-tagung2017@tu-dresden.de

Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich mit vielfältigen Beiträgen an der Tagung zu beteiligen!
Als Präsentationsformate sind vorgesehen:
Einzelbeitrag (30 Minuten) | Symposium (120 Minuten) | Workshop (90 Minuten) | Poster
Call for Papers | Einreichung von Beiträgen: dgfe-tagung2017@tu-dresden.de
Bitte beachten Sie, dass die Einreichungsfrist für den CfP bis zum 15.04.2017 verlängert wurde!

Wir freuen uns auf Sie alle!
Prof. Dr. Anke Langner, Prof. Dr. Manuela Niethammer, Prof. Dr. Rolf Koerber & Prof. Dr. Marcus Schütte

DGfE-Sektionstagung Sonderpädagogik | 51. Arbeitstagung der DozentInnen der Sonderpädagogik in deutschsprachigen Ländern vom 21. bis 23. September 2016

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

vom 21. bis 23. September 2016 wird unter dem Thema "Sonderpädagogik zwischen Wirksamkeitsforschung und Gesellschaftskritik" die Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der DGfE an der Universität Paderborn stattfinden.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich mit vielfältigen Beiträgen an der Tagung zu beteiligen. Folgende Präsentationsformate sind vorgesehen:
Einzelbeitrag (30 Minuten inklusive Diskussion)
Symposium (90 Minuten, 3-4 Beiträge)
Poster | Unter allen von Doktoranden und Studenten angefertigten Postern wird ein vom Waxmann-Verlag gestifteter Posterpreis vergeben.

Orga-Team und weitere Infos

Tagungsorganisation und -verantwortung: Prof. Dr. Désirée Laubenstein und David Scheer
Kontakt: david.scheer@upb.de

Keynotes

Prof. Dr. Markus Dederich (Köln)
Prof. Dr. Michael Grosche (Wuppertal)
Prof. Dr. Mechthild Gomolla (Hamburg)

Wir freuen uns auf Sie alle!
Mit freundlichen Grüßen,
Désirée Laubenstein & David Scheer

Rückblick auf die 50. Arbeitstagung der Dozierenden der Sonderpädagogik deutschsprachiger Länder in Basel

Die 50. Arbeitstagung der DGfE-Sektion Sonderpädagogik wurde vom 20.-22. September 2015 von Prof. Dr. Tanja Sturm, Dr. Andreas Köpfer und Benjamin Wagener, Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz, in Basel organisiert und stellte das Thema Bildungs- und Erziehungsorganisationen im Spannungsfeld von Inklusion und Ökonomisierung ins Zentrum. Zur Jubiläumstagung konnten etwa 160 Teilnehmende aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und der Tschechischen Republik begrüßt werden. Nach Grußworten des Regierungsrats, Vorsteher des Erziehungsdepartements Basel-Stadt und Präsidenten der schweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz Herrn Dr. Christoph Eymann, der Direktorin der PH FHNW Prof. Dr. Sabina Larcher, des Institutsleiters des Instituts für Spezielle Pädagogik und Psychologie der PH FHNW Prof. Dr. Jan Weisser, des Vorstands der DGfE vertreten durch Prof. Dr. Tina Hascher und des Vorsitzenden der Sektion Sonderpädagogik Prof. Dr. Christian Lindmeier eröffnete Prof. Dr. Julie Allan, University of Birmingham, mit einem Vortrag zum Thema „The inclusion challenge, the standards agenda and how to succeed at both“ die Tagung inhaltlich. Sie griff in ihrem Vortrag Widersprüche und Spannungsfelder auf, die schulische Inklusion derzeit auszeichnen. Einige der Ambivalenzen führte sie direkt auf Standards zurück, die Ursache anderer Widersprüche verortete sie im Kontext der Schule und der Pädagogik selbst. Auch hat sie anhand von Beispielen aus Großbritannien, Schweden sowie dem Council of Europe die Frage aufgeworfen, ob und inwiefern Inklusion im Kontext von Schule bereits eingeführt bzw. fortgeschritten ist oder ob sich vielmehr eine „special needs industry“ etabliert hat.

Nach einer zweistündigen Arbeitsphase in mehreren Arbeitsgruppen und Symposien, in denen u.a. Fragen nach den Einstellungen von Schüler/-innen und Lehrer/-innen im Kontext inklusiver Bildung sowie Fragen zur Lehrerbildung im Kontext von Inklusion aufgeworfen wurden, zeigte Prof. Dr. Patrick Bühler, PH FHNW, in dem zweiten Hauptvortrag auf, wie Fragen der Sonderschulung und der Integration bereits 1889 auf der ersten „Schweizerischen Konferenz für das Idiotenwesen“ verhandelt wurden und welche Parallelen und Unterschiede es zur heutigen Diskussion gibt.. Kritisch arbeitete Patrick Bühler heraus, wie Versuche flächendeckender Leistungsmessung und Quantifizierung von Lernerfolg sich auf die Konstruktion von ‚Abweichung’ und Differenz in Schule und Unterricht auswirkt. Im Anschluss an den Vortrag gab es eine Postersession, an der 22 Forschungsprojekte auf Postern präsentiert wurden. Das Tagungspublikum war eingeladen, die Poster zu bewerten. Die Bewertung stellte die Grundlage für die Verleihung des diesjährigen Posterpreises dar, der vom Waxmann Verlag und der Sektion Sonderpädagogik mit 500 € Preisgeld ausgelobt ist. Den Preis erhielt Angelika Bengel, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Evangelischen Hochschule Darmstadt und Kollegiatin im Graduiertenkolleg „Inklusion – Bildung – Schule“ (HU Berlin), für ihr Poster mit dem Titel „Organisationsentwicklung und professioneller Habitus. Bedingungen im Schulentwicklungsprozess hin zu einer Schule für Alle“, der dem ihres Promotionsvorhabens entspricht, das von Prof. Dr. Vera Moser und Prof. Dr. Dieter Katzenbach betreut wird.

Der Vormittag des zweiten Tages der Hauptkonferenz stand im Zeichen des 50. Jubiläums der Sektion und der Verleihung des Sektionspreises für exzellente wissenschaftliche Arbeiten. Prof. Dr. Birgit Herz, selbst viele Jahre im Vorstand der Sektion tätig gewesen, wagte in ihrem Vortrag „Zur historischen Proximetrie einer Wissenschaftsdisziplin“: Sonderpädagogik und die Dialektik von Inklusion und Exklusion“ eine kritische Auseinandersetzung mit der bewegten und bewegenden Geschichte der Sektion Sonderpädagogik.
Anschließend wurde der Wissenschaftspreis der Sektion an Dr. Margarita Schiemer von der Universität Wien für ihre von Prof. Dr. Gottfried Biewer betreute Dissertation „Developing a Sense of belonging: A Study on the Impact of Environmental Factors Regarding Education for Children with Disabilities in Addis Ababa, Ethiopia“ sowie an Dr. Natascha Korff, Universität Paderborn, für ihre Dissertation „Inklusiver Mathematikunterricht in der Primarstufe. Erfahrungen, Perspektiven und Herausforderungen“, die sie an der Universität Bremen 2013 eingereicht hat und die von Prof. Dr. Simone Seitz betreut wurde, verliehen.

Nach zwei weiteren Arbeitsphasen in Symposien und Workshops endete die Tagung mit einem Podiumsgespräch, an dem Prof. Dr. Vera Moser, Prof. Dr. Michael Urban und Prof. Dr. Bettina Lindmeier, moderiert von Prof. Dr. Tanja Sturm, einen kritischen Rückblick auf das Tagungsthema richteten und Perspektiven für die weitere Bearbeitung von Fragen zum Thema Bildungs- und Erziehungsorganisationen im Spannungsfeld von Inklusion und Ökonomisierung aufwarfen. Dabei wurde herausgehoben, wie wichtig die Auseinandersetzung mit den ambivalenten Anforderungen und die Frage nach der bildungspolitischen Bedeutung und Arbeit der Sektion ist.

Die Thematik wurde während der gesamten Tagung intensiv und aus verschiedenen theoretischen und methodologisch-methodischen Blickwinkeln diskutiert und erörtert.
Dies gilt auch für die Pre-Conference, an der etwa 30 Promovierende teilnahmen, von denen einige ihre Promotionsvorhaben vor- und zur Diskussion stellten. Prof. Dr. Diana Sahrai und Prof. Dr. Georg Feuser standen in den Workshops für kritische und konstruktive Rückmeldungen zu den Arbeiten bereit. Den inhaltlichen Auftakt zur Pre-Conference gestaltete PD Dr. Erich Graf mit einem Beitrag zu „Epistemologischen und methodischen Implikationen bei partizipativen Forschungsvorhaben“. In diesem thematisierte er die Rahmenbedingungen von Forschung und deren Einfluss auf die Ergebnisse und plädierte für eine kritische Reflexion dieser im Forschungsprozess selbst. Die reflexive Auseinandersetzung mit den Bedingungen von Forschung ist eine Aufforderung, die sich an alle Forschungsvorhaben gleichermaßen richtet.

Die zentralen Ergebnisse der Diskussionen und Beiträge werden in einem Tagungsband mit finanzieller Unterstützung der Sektion und des Verlags Julius Klinkhardt unter dem gleichnamigen Titel der Tagung in selbigem Verlag erscheinen.
Die 51. Tagung der DGfE-Sektion Sonderpädagogik wird vom 21. bis 23.09.2016 von der Universität Paderborn ausgerichtet werden und sich dem Thema „Sonderpädagogik zwischen Wirksamkeitsforschung und Gesellschaftskritik“ widmen.
Fotos von der 50. Arbeitstagung finden sich auf der Tagungshomepage: http://www.dgfe-sp2015-basel.ch

gez.
Prof. Dr. Tanja Sturm, Dr. Andreas Köpfer und Benjamin Wagener (Organisationsteam)

50. Arbeitstagung der Dozierenden der Sonderpädagogik deutschsprachiger Länder in Basel

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

vom 20. bis 22. September 2015 findet die 50. Arbeitstagung der Dozierenden der Sonderpädagogik deutschsprachiger Länder in Basel statt. Als Tagungsthema haben wir Bildungs- und Erziehungsorganisationen im Spannungsfeld von Inklusion und Ökonomisierung gewählt.
Wir laden Sie dazu ein Beiträge für die Pre- und Hauptkonferenz in Form von Abstracts einzureichen. Folgende Formate sind vorgesehen: Symposien, Beiträge in Arbeitsgruppen und Poster. Ausführliche Informationen zu den Abstracts erhalten Sie hier: Call for Papers. Bitte reichen Sie Ihre Abstracts bis zum 15.04.2015 bei Benjamin Wagener unter info@dgfe-sp2015-basel.ch ein. Rückmeldungen zu Ihren Beiträgen erhalten Sie bis Ende Mai. Weitere Informationen zur Tagung finden Sie auf unserer Tagungshomepage.
Basel liegt im Dreiländereck Schweiz, Deutschland und Frankreich und ist somit gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln z.B. von Lörrach (DE) und Weil am Rhein (DE) sowie St. Louis (FR) aus zu erreichen.

Mit freundlichen Grüssen
Tanja Sturm und Andreas Köpfer mit Tagungsteam

DGfE-Sektionstagung Sonderpädagogik | 49. Arbeitstagung der DozentInnen der Sonderpädagogik in deutschsprachigen Ländern am 26. und 27. September 2014
an der Humboldt-Universität zu Berlin

Die diesjährige Arbeitstagung der DGfE-Sektion Sonderpädagogik, die von Frau Prof. Dr. Vera Moser, Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, organisiert wurde, stand unter der Frage nach Perspektiven Sonderpädagogischer Professionalisierung. Es diskutierten ca. 150 TeilnehmerInnen aus Deutschland, Luxemburg, Österreich, der Schweiz und Tschechien über die Entwicklung sonderpädagogischer Professionalität im Zeichen der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Nach Grußworten des Vizepräsidenten der Humboldt-Universität Herrn Prof. Dr. Kämper-van den Boogaart und der Dekanin der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät Frau Prof. Dr. von Blumenthal wurde im einleitenden Hauptvortrag von Frau Prof. Dr. Sabine Reh (Humboldt-Universität/DIPF) zunächst kritisch auf die Erklärungskraft des Professionalisierungsansatzes hingewiesen und für eine differenziertere Betrachtung fachlicher Expertisierung einerseits und eines biographisch erworbenen beruflichen Ethos‘ andererseits plädiert.  Dabei sei zu untersuchen, in welchem Kontext Autorisierungsprozesse zur Anerkennung beruflicher Expertise entstehen. Frau Prof. Dr. Annelies Kreis (PH Thurgau) erläuterte anschließend unterschiedliche Modelle beruflicher Zusammenarbeit zwischen SonderpädagogInnen und Regelschullehrkräften in integrativen Klassen, die als gleichberechtigtes Konzept, als Konzept ‚Zweite Lehrperson‘, als ExpertInnen- oder als Assistenzmodell typisiert werden könnten, wobei hier eine je unterschiedliche Varianz der Aktivitäten zu beobachten sei. Diese Forschungsergebnisse werden im Rahmen des KosH-Projektes (Kooperation im Kontext schulischer Heterogenität) publiziert.

Aart Pabst (Leiter der KMK-Arbeitsgruppe Inklusion) machte in seinem Vortrag auf eine Veränderung des Lehrerleitbildes aufmerksam, das inzwischen auch fördernde, diagnostische und beratungsbezogene Kompetenzen einschließe und sich auf heterogene Lerngruppen beziehe. Inwieweit sonderpädagogische Kompetenzen und Wissensbestände integriert und/oder additiv im Rahmen der Ausbildung anzusiedeln seien, müsse zukünftig geklärt werden. Denkbar seien beispielsweise Ausbildungen von Regelschullehrkräften plus sonderpädagogischer Expertise, SonderpädagogInnen mit inklusionsbezogenen Schwerpunkten und InklusionspädagogInnen mit Kenntnissen zur Förderung in den Bereichen Lernen, Emotional-soziale Entwicklung und Sprache.

Prof. Dr. Christian Lindmeier (Universität Koblenz-Landau), der am 26.9. auch zum neuen Vorsitzenden der DGfE-Sektion Sonderpädagogik gewählt wurde, gab in seinem Vortrag einen Überblick über die nationalen und internationalen Entwicklungen sonder- und inklusionspädagogischer Ausbildungsmodelle. Dabei konnten die drei Varianten, die die European Agency for the Development in Special and Inclusive Education vorgelegt hatte, als hinreichende Typisierungen bestätigt werden: Konzepte der descrete (getrennte), der integrated und der merged (verschmolzenen) LehrerInnenbildung, die auf je unterschiedlichen Leitbildern basieren.

An beiden Konferenztagen tagten parallel sieben Symposien und Arbeitsgruppen mit insgesamt 50 Vorträgen. Am Ende fand eine Podiumsdiskussion zur ‚Zukunft sonderpädagogischer Berufe zwischen Generalisten und Spezialisten im Zeitalter der Inklusion‘ unter Beteiligung von Prof. Dr. Lütje-Klose (Vorstand DGfE-Sektion Sonderpädagogik), Inge Hirschmann (Grundschulverband), Prof. Dr. Merz-Atalik (European Agency), Dr. Ilka Hoffmann (GEW) und Aart Pabst (KMK-Arbeitsgruppe Inklusion) statt, die von Prof. Dr.  Bettina Lindmeier (Universität Hannover) moderiert wurde. Auch hier wurden geeignete Lehrerbildungsmodelle diskutiert und insbesondere die Notwendigkeit kooperativer Zusammenarbeit betont, die auf sowohl geteilten als auch auf getrennten Expertisen aufruhe. Hierfür bedürfe es einer reformierten LehrerInnenbildung. 

Da diese Thematik während der gesamten Tagung aus unterschiedlichen Perspektiven intensiv erörtert wurde, kann resümierend festgehalten werden, dass zumindest die (Forschungs-)Fragen zur Professionalisierung künftiger Sonderpädagog/innen klarer formuliert werden können.

Abschließend konnte mit der Unterstützung des Waxmann-Verlages der diesjährige Posterpreis an Frau Prof. Dr. Tanja Sturm und Frau Dr. Monika Wagner-Willi vergeben werden. Die 50. Tagung der DGfE-Sektion Sonderpädagogik wird an der Hochschule Nordwest Schweiz Basel vom 20. bis 22.09.2015 stattfinden (http://dgfe-sp2015-basel.ch).

gez.
Prof'in. Dr. Vera Moser (Veranstalterin)
Prof. Dr. Christian Lindmeier (Vorsitzender der DGfE Sektion Sonderpädagogik)

DGfE-Sektionstagung und Autumn-School (BMBF) in Berlin

 

DGfE-Sektionstagung Sonderpädagogik

Im diesem Jahr findet die Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der DGfE, die 49. Arbeitstagung der Dozentinnen und Dozenten der Sonderpädagogik in deutschsprachigen Ländern, am 26. & 27. 09. 2014 an der Humboldt-Universität zu Berlin statt und wir möchten Sie gemeinsam mit dem Vorbereitungsteam ganz herzlich dazu einladen.

Schwerpunktthema der diesjährigen Tagung sind die Perspektiven sonderpädagogischer Professionalisierung, denn anlässlich des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland ergeben sich erhebliche Veränderungen im Bildungssektor wie im Bereich der außerschulischen Unterstützung, Förderung und Begleitung über die Lebensspanne hinweg, die auch Effekte auf das professionelle Selbstverständnis und die Konzeption der Ausbildung haben.

Weitere Informationen zur Tagung, zur Anmeldung und dem geplanten Programmverlauf erhalten Sie auf den Webseiten zur Tagung. Eine Anmeldung zur Tagung ist ebendort möglich. 

 

BMBF-Autumn School

Im Vorfeld der DGfE-Tagung findet an der Humboldt-Universität zu Berlin vom 21.09.-25.09.2014 ebenfalls der von Frau Prof. Dr. Vera Moser und Jun.Prof. Rita Nikolai eingeworbenene BMBF-Methodenworkshop statt, zu dem ebenfalls alle interessierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler herzlich einladen sind. Der Titel der Veranstaltung ist:
"Umsetzung von Inklusion im Bildungssystem –
Forschungsmethoden zur Analyse der Handlungskoordination und Steuerung“

(Den Call for Papers und weitere Informationen erhalten Sie als PDF, wenn Sie auf den Titel klicken.)
Bewerbungen sind bis zum 15.05.2014 möglich an Rita.Nikolai@hu-berlin.de.
Wir würden uns sehr freuen, Sie im September in Berlin begrüßen zu dürfen!

gez.
Prof'in. Dr. Vera Moser (Veranstalterin)
Prof'in. Dr. Birgit Lütje- Klose (Vorsitzende der DGfE Sektion Sonderpädagogik)

Gemeinsame Jahrestagung 2013 der DGfE-Kommission Grundschulforschung und Didaktik der Primarstufe und der DGfE-Sektion Sonderpädagogik

Das Thema ,Inklusion‘ ist seit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in aller Munde. Inhaltlich zielt Inklusion darauf, Prozesse der Aussonderung und der Diskriminierung zu überwinden sowie neue Kulturen des Lernens im Unterricht und verschiedene Aspekte inklusiver Schulentwicklung zu etablieren. Die Grundschulpädagogik hat sich ebenso wie die Sonderpädagogik bereits seit langem mit Fragen von Heterogenität und Individualisierung in Bildungskontexten beschäftigt und hierzu vielfältige Forschungsleistungen erbracht. Eine gemeinsame Beschulung aller Schülerinnen und Schüler stellt beide Disziplinen vor neue Herausforderungen, gilt es doch ein „inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen“ zur Verfügung zu stellen.

Doch wie wirkt sich Inklusion auf das Lehren und Lernen in der Grundschule aus und welche Vorbilder gibt es? Wo liegen disziplinspezifische Differenzlinien in der Definition inklusiver Bildung und wie lassen sich diese lösen? Was wissen wir bereits über gelingende inklusive Bildungsprozesse auf Grundlage qualitativer und quantitativer Forschungsergebnisse? Welche theoretischen Konzeptionen inklusiver Bildung liegen vor? Welche Formen inklusiver Bildung und Praxen gibt es?

Diese und ähnliche Fragen sollen im Rahmen einer Tagung disziplinübergreifend diskutiert werden, welche in Kooperation des Instituts für Erziehungswissenschaft der TU Braunschweig und dem Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover organisiert wird. Neben einem besonderen Fokus auf den Primarbereich wird Inklusion in allen Bildungsbereichen betrachtet.

Die Tagung findet vom 30.09. bis zum 02.10.2013 an der TU Braunschweig statt.
Alle weiteren Informationen erhalten Sie auf der Homepage zur Tagung auf den Seiten der Universität Braunschweig

gez. Prof. Dr. Birgit Lütje- Klose, Vorsitzende der DGfE-Sektion Sonderpädagogik

Arbeitstagung und Sektionssitzung in Würzburg am 27.09.2012

Bei der eintägigen Veranstaltung soll es darum gehen, die Positionen der Kolleginnen und Kollegen innerhalb der Sektion zu Fragen der Inklusion und zur Kommentierung der KMK-Empfehlungen auszutauschen und zu diskutieren. Lesen Sie hier die Einladung als PDF.

Einladung zur Sektionssitzung Sonderpädagogik am 12.03.2012 in Osnabrück

Sehr geehrte Mitglieder der Sektion Sonderpädagogik,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich möchte Sie hiermit herzlich zu unserer nächsten Sektionssitzung am Montag, 12.03.2012 um 18:00 Uhr einladen. Die Sitzung findet im Rahmen des DGfE-Kongresses in Osnabrück statt. Lesen Sie hier die Einladung inkl. der Tagesordnung als PDF.

Ich würde mich sehr freuen Sie in Osnabrück zu sehen!
Mit den besten Grüßen,
gez. Birgit Lütje-Klose, Vorsitzende der DGfE-Sektion Sonderpädagogik

Forschungskulturen im Diskurs: 47. Arbeitstagung der Dozent/innen der Sonderpädagogik deutschsprachiger Länder | gleichzeitig Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der DGfE

29.09. bis 01.10.2011, Universität Oldenburg
Die Sonderpädagogik zeichnet sich als wissenschaftliches Fach durch die Bearbeitung vielfältiger und unterschiedlicher Themenfelder aus, die die ganze Bandbreite wissenschaftlicher Forschungsmethoden erfordern - von historischen Fragestellungen über die hermeneutische Analyse von Texten und soziokulturellen Produkten, von der Evaluationsforschung bis zu wissenschaftstheoretischen Diskursen. Die existierenden wissenschaftstheoretischen und forschungsmethodologischen Kulturen erhalten in der Tagung der Sektion Sonderpädagogik der DGfE die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Diskurs und damit die Chance, diese unterschiedlichen Forschungskulturen ins Gespräch und den gemeinsamen Austausch zu bringen.

Dieser Diskurs kann anhand der Themenfelder sonderpädagogischer Forschung erfolgen. Daher sind Beiträge mit forschungsmethodischem Akzent zu den verschiedenen Entwicklungsphasen über die frühe Kindheit, das Jugend- und Erwachsenenalter bis hin zum höheren Alter erwünscht.

Weitere Informationen sowie das Formular für die elektronische Anmeldung zur Tagung finden Sie auf der Tagungswebsite:http://www.uni-oldenburg.de/sonderpaedagogik/tagungen/tagungen-2011/forschungskulturen-im-diskurs/

Kontakt: Prof. Dr. Clemens Hillenbrand, Lehrstuhl für Pädagogik und Didaktik bei Beeinträchtigungen des Lernens, Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik, Fakultät 1, 26111 Oldenburg