DGfE: Wir über uns

Die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft ist eine Vereinigung der in Forschung und Lehre tätigen Erziehungswissenschaftlerinnen und Erziehungswissenschaftler. Sie wurde 1964 gegründet und hat derzeit
ca. 3.300 Mitglieder. Zweck der DGfE ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Pädagogik. Ihre weitgefächerte Arbeit wird insbesondere in den 13 Sektionen
und 19 Kommissionen
durchgeführt. Sie findet ihren Niederschlag in Veröffentlichungen, Tagungen und alle zwei Jahre auf dem gemeinsamen Kongress.
Gemeinsam mit anderen wissenschaftlichen Fachgesellschaften betreibt die DGfE das Studieninformationsportal studium.org/ und in Kooperation mit dem Deutschen Bildungsserver eine Institutionendatenbank mit umfassenden Informationen zu Bildungsinstitutionen in Deutschland.

Die Gesellschaft

  • fördert die erziehungswissenschaftliche Forschung und Theorieentwicklung,
  • berät über Strukturfragen der erziehungswissenschaftlichen Forschung und Theorieentwicklung,
  • berät über Strukturfragen der erziehungswissenschaftlichen Studiengänge,
  • pflegt Kontakte zu internationalen erziehungswissenschaftlichen Gesellschaften und benachbarten Disziplinen,
  • tritt für die Förderung des erziehungswissenschaftlichen Nachwuchses ein,
  • fördert den wissenschaftlichen Informationsaustausch durch alle zwei Jahre stattfindende Kongresse, durch Fachtagungen und Workshops, durch Sektions- und Kommissionsveranstaltungen sowie durch Schriftenreihen und die Mitgliederzeitschrift "Erziehungswissenschaft".

Ihre Organe sind (Organigramm)

Die Mitgliederversammlung findet alle zwei Jahre in Verbindung mit dem DGfE-Kongress statt. Die wissenschaftlichen Sektionen und Kommissionen präsentieren die fachliche Spezialisierung der Disziplin und werden in ihrer Arbeit aus Mitgliedsbeiträgen finanziell unterstützt.

Wissenschafts- und bildungspolitische Initiativen

Die DGfE nimmt aus fachbezogener Perspektive zu wichtigen Fragen der Wissenschafts- und Bildungspolitik Stellung. In den letzten Jahren äußerte sie sich u. a. zu folgenden Themen

  • Freiheit erziehungswissenschaftlicher Forschung
  • Prinzipien wissenschafts- und berufsethischen Handelns (Ethikkodex)
  • Novellierung des Hochschulrahmengesetzes
  • Erhöhung der Curricular-Normwerte für das Fach Erziehungswissenschaft
  • Probleme und Folgen der Arbeitslosigkeit von Pädagogen
  • Lage des erziehungswissenschaftlichen Nachwuchses
  • Standards in der erziehungswissenschaftlichen Forschung
  • Weiterentwicklung erziehungswissenschaftlicher Studiengänge
  • Strukturfragen der Entwicklung des Bildungswesens
  • Entwicklung der Erziehungswissenschaft in den neuen Bundesländern.