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Schriftenreihe und Jahrbuch der Sektion

Schriftenreihe

Seit 2009 hat die Sektion eine eigene Schriftenreihe, in der die Ergebnisse der Jahrestagungen und anderer im Namen der Sektion veranstalteten Tagungen veröffentlicht werden. Bisher sind erschienen:

Breitenbach, Eva/Rieske, Thomas Viola/Toppe, Sabine (Hrsg.): Migration, Geschlecht und Religion, Praktiken der Differenzierung (2018, als Band zur Jahrestagung 2017)
"Die Autor*innen des Bandes beleuchten aktuelle und historische Verknüpfungen von Geschlecht, Migration und Religion in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten, (pädagogischen) Handlungsfeldern und in ihrer Bedeutung für die Biographien von Frauen. Ein Schwerpunkt liegt auf den inkludierenden und exkludierenden Differenzierungspraktiken und Differenzerfahrungen im Zusammenhang mit Geschlechtszugehörigkeiten, ethnischen und religiösen Zugehörigkeiten."

Mahs, Claudia/Rendtorff, Barbara/Rieske, Thomas Viola (Hrsg.): Erziehung, Gewalt, Sexualität. Zum Verhältnis von Geschlecht und Gewalt in Erziehung und Bildung (2016, als Band zur Jahrestagung 2015)
Aus der Ankündigung: „Erziehungsverhältnisse laufen immer Gefahr, Gewalt hervorzubringen. Gewalt wiederum hat auch oft einen Bezug zum Sexuellen. Dieser Band thematisiert die Dynamiken von pädagogischen Verhältnissen und Beziehungen angesichts der Gegenwart des Sexuellen und deren strukturell gegebene Gewaltförmigkeit. Das Spektrum der Beiträge reicht von grundlegenden Überlegungen zum Verhältnis von Gewalt und Sexualität bis hin zu Forschungsberichten aus pädagogischen Handlungsfeldern.“

Walgenbach, Katharina/Stach, Anna (Hrsg.): Geschlecht in gesellschaftlichen Transformationsprozessen (2015, als Band zur Jahrestagung 2013)
Aus der Ankündigung: „Aktuelle ökonomische, politische und gesellschaftliche Transformationsprozesse beeinflussen substanziell die Geschlechterverhältnisse. Die derzeitigen Entwicklungstrends verweisen dabei auf eine neoliberale Neuordnung von Ökonomie, Staat, Familie und Privatsphäre. Die Beiträge dieses Sammelbandes untersuchen diese Entwicklungstrends aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven. Insbesondere wird der Frage nachgegangen, ob bzw. wie die Transformationsprozesse von Geschlechterverhältnissen zu einer Neubestimmung pädagogischer Handlungsfelder, Bildungsinstitutionen und erziehungswissenschaftlicher Leitbegriffe wie z.B. Bildung, Erziehung, Sozialisation und Care führt.“

Kleinau, Elke/Rendtorff, Barbara (Hrsg.): Differenz, Diversität und Heterogenität in erziehungswissenschaftlichen Diskursen (2013, als Band zur Jahrestagung 2011)
Aus der Ankündigung: „Im erziehungs- und sozialwissenschaftlichen Diskurs werden die Begriffe ‚Heterogenität‘ und ‚Diversität‘ als Plastikworte für Verschiedenheiten aller Art eingesetzt. Die Verwischung der Kategorien erscheint modern und fortschrittlich: Frauen- und Geschlechterforschung war gestern – heute ist ‚Diversität‘ oder ‚Heterogenität‘ angesagt, und da scheint ja Geschlecht ‚mit drin‘ zu sein. Die AutorInnen setzen sich kritisch und zeitgemäß mit den aktuellen Tendenzen auseinander.“

Kleinau, Elke/Rendtorff, Barbara (Hrsg.): Eigen und anders - Beiträge aus der Geschlechterforschung und der psychoanalytischen Pädagogik (2012, als Band zur gemeinsamen Tagung der Sektion mit der Kommission Psychoanalytische Pädagogik)
Aus der Ankündigung: „Geschlechterforschung und Psychoanalyse sind beide zentral, wenn auch je unterschiedlich mit dem Thema der Andersheit, Fremdheit und dem Verhältnis zum Anderen befasst, deshalb lohnt es sich, zu prüfen, was sie jeweils zu der Frage beitragen können, wie sich die verschiedenen Differenzierungs- und Abgrenzungskategorien zueinander verhalten.“

Kleinau, Elke/Maurer, Susanne/Messerschmidt, Astrid (Hrsg.): Ambivalente Erfahrungen - (Re-)politisierung der Geschlechter (2011, als Band zur Jahrestagung 2009)
Aus der Ankündigung: „Die Beiträge des Bandes suchen nach Ansatzpunkten zur Wiedergewinnung kritischer Perspektiven in der erziehungs- und sozialwissenschaftlichen Geschlechterforschung, indem sie aktuelle wie historische Selbstbilder und Praktiken in den Blick nehmen. Welche geschlechterpolitischen Implikationen stecken in scheinbar unpolitischen Formen der Lebensführung und der Selbstinszenierung? Wie werden dabei die Kämpfe der Frauenbewegungen erinnert, verdrängt oder auch erneuert?“

Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung

(bis 2019: Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft)

Die Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft hat wesentlich dazu beigetragen, dass der Einfluss von Geschlecht und Geschlechterdifferenz nicht mehr ignoriert werden kann. Das Jahrbuch ist vor diesem Hintergrund konzipiert und stellt sich zwei zentralen Aufgaben: Es will erstens die Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft kontinuierlich dokumentieren und zweitens ein innovatives Forum für wissenschaftliche Diskurse schaffen. Das Jahrbuch ist nach dem internationalen Standard für Review-Zeitschriften konzipiert, so dass alle Beiträge ein verlässliches Begutachtungsverfahren durchlaufen. Jedes einzelne Jahrbuch hat einen spezifischen thematischen Fokus, der Kontroversen, Diskurse, Konzepte in ihrer Breite repräsentiert. Darüber hinaus enthält jeder Jahrgang einen themenfreien Essay sowie Berichte aus der Forschung und Rezensionen. Es erscheint einmal jährlich (im Frühjahr) im Barbara Budrich Verlag, Opladen.

Redaktion und Beirat des Jahrbuchs wechseln periodisch.
Aktuelle Mitglieder der Redaktion sind Marita Kampshoff, Robert Baar und Astrid Messerschmidt.
Zum Beirat gehören: 
Birgit Althans, Sabine Andresen, Jürgen Budde, Rita Casale, Bettina Dausien, Isabell Diehm, Hannelore Faulstich-Wieland, Susann Fegter, Edgar Forster, Edith Glaser, Jutta Hartmann, Carola Iller, Margret Kraul, Andrea Liesner, Martin Lücke, Susanne Maurer, Vera Moser, Inga Pinhard, Melanie Plößer, Annedore Prengel, Barbara Rendtorff, Anita Thaler, Christine Thon, Katharina Walgenbach. 

Bisher sind erschienen:

Band 15: Geschlechterreflektierte Professionalisierung – Geschlecht und Professionalität in pädagogischen Berufen (Hrsg. Robert Baar, Jutta Hartmann, Marita Kampshoff, Opladen 2019)

Band 14: Weiblichkeit - Ansätze zur Theoretisierung (Hrsg. von Antje Langer, Claudia Mahs und Barbara Rendtorff, Opladen 2018)

Band 13: Queertheoretische Perspektiven auf Bildung, Pädagogische Kritik der Heteronormativität (Hrsg. von Jutta Hartmann, Astrid Messerschmidt und Christine Thon, Opladen 2017)

Band 12: Das Geschlecht der Inklusion (Hrsg. von Jürgen Budde, Susanne Offen und Anja Tervooren, Opladen 2016)

Band 11: Geschlecht – Sozialisation – Transformationen (Hrsg. von Bettina Dausien, Christine Thon und  Katharina Walgenbach, Opladen 2015)

Band 10: Männlichkeiten. Geschlechterkonstruktionen in pädagogischen Institutionen (Hrsg. von Jürgen Budde, Christine Thon und Katharina Walgenbach, Opladen 2014)

Band 9: Das Geschlecht der Migration - Bildungsprozesse in Ungleichheitsverhältnissen (Hrsg. von Isabell Diehm und Astrid Messerschmidt, Opladen 2013)

Band 8: Riskante Leben? Geschlechterordnungen in der Reflexiven Moderne (Hrsg. von Vera Moser und Barbara Rendtorff, Opladen 2012)

Band 7:  Ungleiche Geschlechtergleichheit. Geschlechterpolitik und Theorien des Humankapitals (Hrsg. von Rita Casale und Edgar Forster, Opladen & Farmington Hills 2011) 

Band 6: Care: Wer sorgt für wen? (Hrsg. von Vera Moser und Inga Pinhard, Opladen 2010)

Band 5: Disziplingeschichte der Erziehungswissenschaft als Geschlechtergeschichte (Hrsg. von Sabine Andresen und Edith Glaser, Opladen 2009)

Band 4: Kinder und ihr Geschlecht (Hrsg. von Barbara Rendtorff und Annedore Prengel, Opladen 2008)

Band 3: Ökonomie der Geschlechter (Hrsg. von Eva Borst und Rita Casale, Opladen 2007)

Band 2: Geschlechtertypisierungen im Kontext von Familie und Schule (Hrsg. von Sabine Andresen und Barbara Rendtorff, Opladen 2006)

Band 1: Geschlechterforschung in der Kritik (Hrsg. von Rita Casale, Barbara Rendtorff, Sabine Andresen, Vera Moser und Annedore Prengel, Opladen 2005)

Detaillierte Informationen finden Sie unter www.budrich-verlag.de(Rubrik: Programm > Reihen)