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Rückblick

Kommissionstagung 2019: Unterrichtsmedien im Kontext digitalen Wandels

Die Kommissionstagung fand am 26./27. September 2019 an der Universität Göttingen statt.

Die aktuelle Diskussion um Unterrichtsmedien ist insbesondere durch den digitalen Wandel bestimmt. Digitalisierung beschreibt die Transformation von Informations- und Kommunikationsprozessen in computertaugliche Codes bzw. Algorithmen (Kübler 2000). Mit ihr gehen Veränderungen auf der Ebene der medialen Hardware, der medialen Repräsentation und der medialen Nutzung einher, die unmittelbar Auswirkungen auf unterrichtliche Vermittlungsprozesse haben. Während Bildungspolitik und Medienkonzerne Digitalisierung in einer Art ‚Joint Venture‘ vor allem auf der Ebene entsprechender infrastruktureller Maßnahmen in den Schulen vorantreiben, wird in aktuellen Diskursen und Forschungsprogrammen den Fachdidaktiken und der Schulpädagogik primär die Aufgabe zugeschrieben, die Potenziale des Unterrichtens mit digitalen Medien konzeptuell freizulegen, diese Konzepte (auch gerade über die Lehrer/innenbildung) zu verbreiten und deren Implementation zu evaluieren. Durchaus in kritischer Distanz zu diesen Erwartungen bietet die Tagung „Unterrichtsmedien im Kontext digitalen Wandels“ ein Forum für aktuelle schulpädagogische und fachdidaktische Forschungen zu Schul- und Unterrichtsmedien im Kontext digitalen Wandels.

Tagungsbericht der Kommissionstagung 2019

Den Tagungsbericht der Kommissionstagung 2019 können Sie hier herunterladen.

Virtueller Rundgang: Einen virtuellen Rundgang durch die Tagung finden Sie hier.

Tagungsprogramm: Tagungsprogramm downloaden (PDF)

Tagungshomepage: www.uni-goettingen.de/de/598607.html

 

Kommissionstagung 2018: Transnationale Perspektiven auf Schule und Bildung

vom 09. bis 11. September 2018 in Flensburg

Die Bildungssysteme sind von Globalisierungsprozessen betroffen, da die weltweite Ausdehnung von Bildungssystemen den Anspruch einer immer umfassenderen Umsetzung einer „Education For All“ („Bildung für alle“) in sich trägt. Gegenwärtig wird diese Entwicklung stark in einem Zusammenhang mit der politischen Proklamation von Bildung als Menschenrecht diskutiert. Dieser umfassenden Forderung steht eine Umsetzung von Bildung in nationalen und lokalen Kontexten gegenüber. Transnationale Schul- und Bildungsforschung hat dieses Spannungsfeld im Blick. So verweisen internationale Vergleiche auf das Transzendieren nationaler Grenzen in der Planung und Umsetzung schulischer Bildung, indem Systeme und Schulen Konzepte und Curricula voneinander entlehnen und sich aufeinander beziehen. In der Schulforschung ist es von Interesse, einerseits zu differenzierten Erkenntnissen über transnationale Ähnlichkeiten in Bildungssystemen zu kommen und andererseits, den lokalen bzw. kulturellen Unterschieden im Detail nachzugehen. Dabei finden auch Auseinandersetzungen damit statt, wie globale Handlungsanforderungen unterrichtlich umgesetzt werden (z.B. Inklusion und Migration oder Bildung für nachhaltige Entwicklung) und wie unterrichtlich unterschiedlich mit Lerngegenständen umgegangen wird.

Call for Papers

Nähere Informationen zur Tagung und den Modalitäten der Einreichung möglicher Beiträge erhalten Sie imCall for Papers: PDF-Dokument downloaden (deutsch) | PDF-Dokument downloaden (englisch)

Kommissionstagung 2017: Sache - Dinge - Aufgaben? Zur Konstruktion und Bedeutung von Fachlichkeit in der empirischen Unterrichtsforschung

06. und 07. März 2017, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Unterricht vollzieht sich immer auch in Sachbezügen. Die Frage, was im Unterricht wie zum Thema wird, spielt in der fach- und allgemeindidaktischen Forschung und Theoriebildung, der Schulbuchforschung sowie zunehmend auch in der empirischen Unterrichtsforschung in erziehungswissenschaftlicher Perspektive eine Rolle. Allerdings gibt es bisher kaum Diskussionen dazu, wie sich die Fachlichkeit von Unterricht in unterschiedlichen Disziplinen und Forschungsparadigmen konstituiert und in der Forschung Bedeutung erhält.
Je nach disziplinären und forschungsparadigmatischen Zugängen kommen Fachbezüge bzw. Konzepte von Fachlichkeit in unterschiedlicher Weise in den Blick. Sie können als ,Sache' des Unterrichts, als ,Dinge' des Lehrens und Lernens oder als ,Aufgaben' thematisiert werden. Es kann nach curricularen Vorgaben oder nach Auswahl und Begründung von Unterrichtsinhalten, nach Kompetenzen und fachlichen Leistungen als Resultat individueller Aneignungspro-zesse oder als Ergebnis des Unterrichts gefragt werden. Andere Zugänge wiederum fokussieren Bildungsprozesse im Unterricht, fragen nach den fachlichen Lernprozessen oder nach der Sachdimension von Unterricht. Gegenwärtig werden auch Dinge und Lernmaterialien daraufhin beobachtet, wie sie Fachlichkeit im Unterricht mitkonstituieren.

Tagungsbericht der Kommissionstagung 2017

Die Jahrestagung 2017 fand vom 05. bis 07. März unter dem Titel "Bedeutung und Konstruktion von Fachlichkeit in der empirischen Unterrichtsforschung" in Frankfurt am Main statt. Bitte lesen Sie hier den Tagungsbericht.

Tagungsbericht der Kommissionstagung 2017

Die Jahrestagung 2017 fand vom 05. bis 07. März unter dem Titel "Bedeutung und Konstruktion von Fachlichkeit in der empirischen Unterrichtsforschung" in Frankfurt am Main statt. Bitte lesen Sie hier den Tagungsbericht.

Zum Normativitätsproblem in der schulpädagogischen Forschung

Ein gemeinsamer Workshop der Kommissionen ,Schulforschung und Didaktik' und ,Professionsforschung und Lehrerbildung' in der Sektion Schulpädagogik der DGfE.
Freitag 17. Februar 2017, 9.30 bis 16.00 Uhr, Universität zu Köln
Informationsflyer zur Veranstaltung | Veranstaltungsplakat | Ablaufplan | Anfahrtsbeschreibung

Bericht zur Sektionstagung 2015

Den Bericht zur Sektionstagung 2015 in Göttingen zum Thema "Individualisierung von Unterricht. Transformationen–Wirkungen–Reflexionen" können Sie hier herunterladen (PDF)