Kommission Pädagogische Anthropologie

Leitbild

Die Kommission Pädagogische Anthropologie beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Menschenbildern und ihren expliziten und impliziten Erziehungs- und Bildungsverhältnissen. Die Aufgaben der Kommission bestehen so einerseits darin, den Menschen von der Erziehung, Bildung und Sozialisation her zu verstehen; und andererseits darin, die pädagogischen Implikationen von Menschenbildern zu bedenken. Methodisch geht sie dabei historisch-hermeneutisch, begrifflich-theoretisch, qualitativ-empirisch und kulturell-vergleichend vor. Pädagogische Menschenbilder enthalten deskriptive und vor allem normative Vorstellungen darüber, was „der“ Mensch ist und was er aus sich machen kann und soll. Pädagogischen Menschenbildern kommen im komplexen pädagogischen Geschehen Deutungs-, Orientierungs- und Legitimierungsfunktionen zu, weil sie Zuschreibungen ermöglichen, Erwartungen strukturieren und erzieherische Maßnahmen legitimieren. Ohne anthropologisches Wissen lassen sich pädagogische Theorien und pädagogische Praxen nur unzureichend verstehen. Nicht jede Pädagogik ist eine Pädagogische Anthropologie, doch jede hat eine.
Vor diesem Hintergrund hat die Kommission Pädagogische Anthropologie sich der Aufgabe unterzogen, zentrale anthropologische Begriffe – wie zum Bsp. Bild, Raum, Zeit, Institution, Tod, Transzendenz, Körper, Technik, Ökonomie – pädagogisch zu erschließen.

Aktuelles

Erwachsene - Jahrestagung der Kommission Pädagogische Anthropologie

vom 30. September bis 2. Oktober in Köln sowie

Pre-Conference für den wissenschaftlichen Nachwuchs

am 29. und 30. September 2019.

Hier finden Sie die Informationen zur Tagung sowie CfP (dt.) und CfP (eng.) des Netzwerks Pädagogische Anthropologie.