Kommission Pädagogische Anthropologie

Leitbild

Die Kommission Pädagogische Anthropologie beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Menschenbildern und ihren expliziten und impliziten Erziehungs- und Bildungsverhältnissen. Die Aufgaben der Kommission bestehen so einerseits darin, den Menschen von der Erziehung, Bildung und Sozialisation her zu verstehen; und andererseits darin, die pädagogischen Implikationen von Menschenbildern zu bedenken. Methodisch geht sie dabei historisch-hermeneutisch, begrifflich-theoretisch, qualitativ-empirisch und kulturell-vergleichend vor. Pädagogische Menschenbilder enthalten deskriptive und vor allem normative Vorstellungen darüber, was „der“ Mensch ist und was er aus sich machen kann und soll. Pädagogischen Menschenbildern kommen im komplexen pädagogischen Geschehen Deutungs-, Orientierungs- und Legitimierungsfunktionen zu, weil sie Zuschreibungen ermöglichen, Erwartungen strukturieren und erzieherische Maßnahmen legitimieren. Ohne anthropologisches Wissen lassen sich pädagogische Theorien und pädagogische Praxen nur unzureichend verstehen. Nicht jede Pädagogik ist eine Pädagogische Anthropologie, doch jede hat eine.
Vor diesem Hintergrund hat die Kommission Pädagogische Anthropologie sich der Aufgabe unterzogen, zentrale anthropologische Begriffe – wie zum Bsp. Bild, Raum, Zeit, Institution, Tod, Transzendenz, Körper, Technik, Ökonomie – pädagogisch zu erschließen.

Aktuelles

Anthropologie der Sorge

Jahrestagung der Kommission Pädagogische Anthropologie
Vom 24. bis 26. September 2018 in Hamburg sowie
Pre-Conference für den wissenschaftlichen Nachwuchs am 23.09.2018.
Hier finden Sie das Programm, das Anmeldeformular und generelle Informationen zur Tagung.

Zugänge pädagogischer Anthropologie: Am Beispiel des Körpers

Workshop des Netzwerks Pädagogische Anthropologie
Vom 23. bis 24. September 2018 an der Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg
Bitte informieren Sie sich hier über den Call for Papers.