Publikationen

Publikation einer Dissertation im Fach Sonderpädagogik/Inklusive Pädagogik im Rahmen der Buchreihe „Perspektiven sonderpädagogischer Forschung“

Ab 2014 richtet die DGfE-Sektion Sonderpädagogik im Klinkhardt-Verlag eine Buchreihe ein, die vom jeweils amtierenden Vorstand verantwortet wird. Die Reihe trägt den Titel: „Perspektiven sonderpädagogischer Forschung“ und veröffentlicht nach einem Begutachtungsverfahren Dissertationsschriften, Habilitationsschriften sowie Forschungsarbeiten, die den Umfang eines Buches erreichen. Die Reihe unterstützt damit nachhaltig die wissenschaftliche Weiterentwicklung des Faches bei gleichzeitiger Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Eigenbewerbungen sind ausdrücklich erwünscht.

Pro Jahr erscheint mindestens ein Band – Einreichungen von Manuskripten sind jederzeit möglich.
Bewerber_innen werden gebeten, die gesamte Arbeit, ein Exposé, ein Zeugnis, aus dem die Benotung hervorgeht, sowie (soweit zugänglich) vorliegende Gutachten aus dem jeweiligen Qualifikationsverfahren (Promotion, Habilitation) in elektronischer Form bei der/dem Vorsitzenden der DGfE-Sektion Sonderpädagogik einzureichen. Die Dissertationsschrift muss mindestens mit der Note „magna cum laude“ („sehr gut“) bewertet worden sein.

Der Vorstand zieht zur Beratung über die Einreichungen zwei weitere Personen hinzu, von denen eine dem wissenschaftlichen Nachwuchs angehören sollte. Die ausgewählten Arbeiten werden i.d.R. innerhalb von 12 Monaten nach Einreichung kostenfrei im Klinkhardt-Verlag erscheinen – Voraussetzung dafür ist eine nach Verlagsvorgaben angefertigte fehlerfreie Druckvorlage durch den/die Autor_in.

Der Vorsitzende der DGfE-Sektion Sonderpädagogik
Prof. Dr. Christian Lindmeier
Universität Koblenz-Landau
Institut für Sonderpädagogik
Xylanderstr.1
D-76829 Landau
lindmeier@uni-landau.de

Aktuelle Forschungsarbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses

Unter dieser Rubrik werden empfehlenswerte, aktuell erschienene Forschungsarbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses der Sektion Sonderpädagogik der DGfE aufgeführt.
In diesem Zusammenhang sei auch auf den Wissenschaftspreis der Sektion Sonderpädagogik verwiesen, den die Sektion im zweijährigen Rhythmus vergibt.

 

Amrhein, Bettina (2011). Inklusion in der Sekundarstufe. Eine empirische Analyse. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 2. Auflage 2012.

Basendowski, Sven (2013): Die soziale Frage an (mathematische) Grundbildung. Eine empirische Studie zu dem Wesen, der Funktion und der Relevanz mathematischer Kompetenzen in einfachen Erwerbstätigkeiten sowie Analysen für didaktische Implikationen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. 

Danz, Simone (2015). Vollständigkeit und Mangel: Das Subjekt in der Sonderpädagogik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Felder, Franzika (2012). Inklusion und Gerechtigkeit. Das Recht behinderter Menschen auf Teilhabe. Frankfurt [u.a.]: Campus.

Grosche, Michael (2012). Analphabetismus und Lese-Rechtschreib-Schwächen. Beeinträchtigungen in der phonologischen Informationsverarbeitung als Ursache für funktionalen Analphabetismus im Erwachsenenalter. Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie (Bd. 83). Münster: Waxmann.

Hintz, Anna- Maria (2012). Evidenzbasierte Förderung basaler schriftsprachlicher Kompetenzen im Vorschulalter. Lengerich: Pabst.

Korff, Natascha (2015). Inklusiver Mathematikunterricht in der Primarstufe: Erfahrungen, Perspektiven und Herausforderungen. Hohengehren: Schneider (Basiswissen Grundschule)

Kuhn, Andreas (2015). Ungleichheit, Teilhabe, Exklusion. Systematische Anfänge der Sonderpädagogik als pädagogische Theorie und Praxis. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Koenig, Oliver (2013). Das Model von Enabling & Disabling Spaces: Möglichkeiten und Grenzen von erwachsenen Menschen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung Erwerbsarbeit als Identitätsziel zu verhandeln: Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung aus einer Disability Studies Perspektive. academia

Möller-Dreischer, Sebastian (2012). Zur Dynamik der Geschlechter in pädagogischen Berufen. Eine exemplarische empirische Untersuchung an männlichen Studenten der Rehabilitationswissenschaften/Sonderpädagogik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Müller, Thomas (2017). „Ich kann niemandem mehr vertrauen.“ Konzepte von Vertrauen und ihre Relevanz für die Pädagogik bei Verhaltensstörungen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Niediek, Imke (2010). Das Subjekt im Hilfesystem. Eine Studie zur individuellen Hilfeplanung im unterstützten Wohnen für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Pfahl, Lisa (2011). Techniken der Behinderung. Der deutsche Lernbehinderungsdiskurs, die Sonderschule und ihre Auswirkungen auf Bildungsbiografien. DisabilityStudies (Bd. 7). Bielefeld: transcript.

Sansour, T. (2016). Analysen des Interaktionsverhaltens von Müttern im Kontext des Fragilen-X-Syndroms und des Down-Syndroms. Eine empirische Vergleichsstudie. Heidelberg: Pädagogische Hochschule Heidelberg.

Schiemer, Margarita  & Proyer, Michelle (2013): Teaching children with disabilities: ICTs in Bangkok and Addis Ababa. Multicultural Education & Technology Journal 7 (2/3), pp. 99–112.

Teumer, Stephanie (2012). Beratung als Herausforderung für Grund- und Förderschullehrkräfte im Spannungsfeld der Neugestaltung des Schulanfangs Fallporträts im Spiegel des Arbeitsbogenkonzepts. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Trescher, Hendrik (2015). Inklusion. Zur Dekonstruktion von Diskursteilhabebarrieren im Kontext von Freizeit und Behinderung. Wiesbaden: Springer.

Van Essen, Fabian (2013): Soziale Ungleichheit, Bildung und Habitus. Möglichkeitsräume ehemaliger Förderschüler. Wiesbaden: Springer. 

Vierbuchen, Marie-Christine (2015). Förderung sozial-kognitiver Informationsverarbeitung im Jugendalter : Konzeption und Evaluation eines Förderprogramms unter besonderer Berücksichtigung spezifischer Risikofaktoren für schulischen Dropout. Oldenburg: Universität Oldenburg.

Weinbach, Hanna (2016). Soziale Arbeit mit Menschen mit Behinderungen. Weinheim: Beltz.

Wist, Thorben (2015). Feldtheoretische Analyse der Bedeutung von neuen Technologien für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Beeinträchtigung. Oldenburg: Universität Oldenburg.