Kommission Pädagogische Anthropologie

Leitbild

Die Kommission Pädagogische Anthropologie beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Menschenbildern und ihren expliziten und impliziten Erziehungs- und Bildungsverhältnissen. Die Aufgaben der Kommission bestehen so einerseits darin, den Menschen von der Erziehung, Bildung und Sozialisation her zu verstehen; und andererseits darin, die pädagogischen Implikationen von Menschenbildern zu bedenken. Methodisch geht sie dabei historisch-hermeneutisch, begrifflich-theoretisch, qualitativ-empirisch und kulturell-vergleichend vor. Pädagogische Menschenbilder enthalten deskriptive und vor allem normative Vorstellungen darüber, was „der“ Mensch ist und was er aus sich machen kann und soll. Pädagogischen Menschenbildern kommen im komplexen pädagogischen Geschehen Deutungs-, Orientierungs- und Legitimierungsfunktionen zu, weil sie Zuschreibungen ermöglichen, Erwartungen strukturieren und erzieherische Maßnahmen legitimieren. Ohne anthropologisches Wissen lassen sich pädagogische Theorien und pädagogische Praxen nur unzureichend verstehen. Nicht jede Pädagogik ist eine Pädagogische Anthropologie, doch jede hat eine.
Vor diesem Hintergrund hat die Kommission Pädagogische Anthropologie sich der Aufgabe unterzogen, zentrale anthropologische Begriffe – wie zum Bsp. Bild, Raum, Zeit, Institution, Tod, Transzendenz, Körper, Technik, Ökonomie – pädagogisch zu erschließen.

Aktuelles

Jugenden

Jahrestagung 2017 der Kommission Pädagogische Anthropologie Vom 28. bis 30. September 2017 an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.