Aktuelle Informationen

"Universität 4.0". Folgen der Digitalisierung akademischer Lehre und Forschung
Eine Fachtagung der DGfE

Auf dieser Fachtagung wird die Zukunft der Universität in Bezug auf den Einsatz digitaler Medien ins Zentrum des Interesses gerückt. Inwiefern erfassen die mit dem Schlagwort 4.0 ausgedrückten, technischen Entwicklungsprozesse den Kern einer Bildungsinstitution wie der Universität? Die Tagung stellt Fragen danach in den Mittelpunkt, auf welche Weise und vor dem Hintergrund welcher programmatischer Intentionen Universitäten und Hochschulen die Möglichkeiten digitaler (Medien)Technologien nutzen und welche Folgen dies für Lehr-, Lern- und Bildungsprozesse sowie für den Stellenwert von Universitäten als Bildungsinstitutionen hat. Im Fokus stehen genuin erziehungswissenschaftliche Perspektiven auf Veränderungen und Herausforderungen für die Lehre und Forschung an Universitäten und Hochschulen: Inwiefern werden erziehungswissenschaftlich relevante Sachverhalte wie akademische Bildung oder universitäres Lernen und Lehren, durch eine von den digitalen Medien angeführte Entwicklung der Universität berührt und verändert?
In sieben Panels und einer Poster Session werden unterschiedliche Aspekte und Schwerpunktsetzungen der aktuellen Diskussion verhandelt: „Gamification“, „Mediatisierung“, „Hochschuldidaktik und Digitalisierung“, „Digitalisierung der akademischen Bildung“, „Abschied von den Printmedien?“, „Innovation und Kreativität durch neue Medien?“ und „Learning Analytics“.
Bitte informieren Sie sich hier über das Tagungsprogramm und die Anmeldung.

DGfE-Förderpreis 2018

Die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft vergibt anlässlich ihres 26. Kongresses im März 2018
in Essen erneut den Förderpreis für ausgezeichnete Arbeiten junger Erziehungswissenschaftlerinnen und Erziehungswissenschaftler. Ausgezeichnet werden Beiträge in Einzel- oder Koautor/innen/schaft sowohl aus Fachzeitschriften als auch Sammelbänden, die nach dem 1. September 2015 von WissenschaftlerInnen publiziert wurden, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Informieren Sie sich bitte hier über die Ausschreibung. Die Einreichungsfrist endet am 01.09.2017.

Pilotgruppe zu DGfE-Ehrenmitgliedern gebildet

Eine Anfrage zu den Aktivitäten eines Ehrenmitglieds der DGfE im Nationalsozialismus hat der DGfE-Vorstand zum Anlass genommen, eine Überprüfung sämtlicher Ehrenmitglieder in Erwägung zu ziehen. Als ersten Schritt zu diesem Ziel wurde eine historisch arbeitende Pilotgruppe unter der Leitung von Prof. Andreas Hoffmann-Ocon eingerichtet, die folgende Aufgaben übernehmen soll:

  • zu ermitteln, wie umfangreich die Überprüfung der bislang 54 Ehrenmitglieder in ihren vielfältigen Verflechtungen ausfallen müsste,
  • zu konzipieren, wie eine solche Untersuchung historisch durchgeführt werden könnte und welche Ressourcen dazu nötig wären,
  • im Sinne exemplarischer "Probebohrungen" in drei oder vier Fällen zu recherchieren, welche Quellen über die betreffende Person vorliegen, und zu überlegen, welche Vorschläge an den DGfE-Vorstand im Blick auf die Ehrenmitgliedschaft möglich wären.

Ein erster Zwischenbericht der Pilotgruppe wurde für März 2018 erbeten. Der Pilotgruppe gehören Prof. Dr. Andreas Hoffmann-Ocon (Zürich), Dr. Britta Behm (Berlin), Prof. Dr. Norbert Grube (Zürich) und Prof. Dr. Anne Rohstock (Tübingen) an.

Stellungnahme des DGfE-Vorstands zu den Reaktionen auf den Beschluss,
Hartmut von Hentig den Ernst-Christian-Trapp-Preis abzuerkennen

Auf die Entscheidung, Hartmut von Hentig aufgrund seines Umgangs mit den Opfern sexueller Gewalt an der Odenwaldschule den Ernst-Christian-Trapp-Preis abzuerkennen (siehe Stellungnahme vom März 2017 unter http://www.dgfe.de/stellungnahmen-positionen.html), hat der Vorstand der DGfE zahlreiche Rückmeldungen bekommen. Neben zustimmenden Reaktionen, die den Aberkennungsbeschluss als „mutig“, „konsequent“, „richtig“ oder „unvermeidbar“ bezeichnen, gingen beim Vorstand auch kritische Stellungnahmen ein, die den Beschluss in Frage stellen und dessen Revision fordern. Hierzu nimmt der Vorstand Stellung. Lesen Sie hier die Stellungnahme.

Heft 54 der "Erziehungswissenschaft" erschienen

Die aktuelle Ausgabe der "Erziehungswissenschaft" enthält Beiträge "Zur Rolle der Erziehungswissenschaft im Rahmen der Debatte um sexuelle Gewalt in pädagogischen Kontexten" von Jürgen Oelkers, Dieter Nittel, Meike Sophia Baader, Sabine Andresen und Marie Demant, Manfred Kappeler, Jens Brachmann sowie Alma Elezovic, Ingrid Lippitz und Ulrike Loch. Zudem einen Beitrag zu "Hochschule und Hochschuldidaktik im Blick der Erziehungswissenschaft " von Ludwig Huber und Karin Reiber, Mitteilungen des Vorstands, Berichte aus den Sektionen, Notizen aus der Forschung sowie aus Wissenschaft und Lehre, einen Tagungskalender und die Rubrik Personalia. Bitte lesen Sie hier Heft 54.
Weitere Ausgaben des Mitteilungsheftes finden Sie unter http://www.dgfe.de/zeitschrift-erziehungswissenschaft.html

Differenz als Fokus der Inklusionsforschung.
Arbeitstagung der AG Inklusionsforschung in der DGfE

Die Forderung, ‚inklusiv‘ zu sein, wird mit zunehmender Beharrlichkeit an Bildungsinstitutionen herangetragen. Die aktuellen Forschungen zu Inklusion sind im Hinblick auf Themenfelder, Theoriebezüge und Forschungsmethoden vielfältig. Die Tagung fokussiert Forschungszugänge zu Inklusion, in denen disziplinübergreifend nach der Re-/De-/Konstruktion von Differenz(en) in verschiedenen pädagogischen Handlungsfeldern gefragt wird.

Anknüpfend an die 1. Arbeitstagung an der Universität Koblenz-Landau im Juli 2016 soll das Thema anhand dreier Diskussionslinien in den Blick genommen werden.
Die Diskussionslinien der Kölner Arbeitstagung:

  1. Die Bedeutung von ‚Differenz’ als theoretisches Konzept einer Inklusionsforschung zwischen Besonderung/Dramatisierung und Anerkennung/Vielfalt sowie im Spannungsfeld von Ein- und Ausschluss.
  2. Die Bedeutung von Differenz(en) für pädagogische Konzepte, den Vollzug der pädagogischen Praxis und die Orientierungen und Einstellungen von schulischen Akteur*innen.
  3. Die Relation der Inklusionsforschung zu weiteren erziehungswissenschaftlichen Bereichen, in denen Differenz bearbeitet wird, in intersektionaler Perspektive.

Die Vorbereitungsgruppe freut sich auf eine anregende Diskussion.
Jürgen Budde, Andrea Dlugosch, Petra Herzmann, Argyro Panagiotopoulou, Lisa Rosen, Tanja Sturm & Monika Wagner-Willi

Die Tagung wird am 09./10.11.2017 an der Universität zu Köln stattfinden.
Informationen zum Tagungsprogramm und zur Anmeldung finden Sie unter https://www.hf.uni-koeln.de/30486 

Du möchtest Erziehungswissenschaft studieren?

Unter www.studium.org/erziehungswissenschaft kannst Du Dich über erziehungswissenschaftliche Studiengänge und Universitätsstandorte informieren. Dort präsentieren sich bisher 29 deutsche Universitäten sowie die Universitäten Klagenfurt, Zürich und Luxemburg. Studium.org/ findest Du auch auf Facebook: https://www.facebook.com/Studium.org/ und Twitter: @StudiumOrg.
Der Artikel "Fachleute für Erziehungs, Bildung und Qualifizierung" (Wolfsburger Blatt, 15.05.16) informiert Dich über die Erziehungswissenschaft als Berufsfeld.

Ihre Universität oder Pädagogische Hochschule aus Deutschland, der Schweiz oder Österreich ist noch nicht auf studium.org/erziehungswissenschaft zu finden, aber Sie möchten sich gern beteiligen? Bitte wenden Sie sich an die Geschäftsstelle.

Stellenmarkt Bildung und Tagungskalender des Deutschen Bildungsservers

Sie finden den Stellenmarkt Bildung unter http://www.bildungsserver.de/jobboerse/. Stellenangebote und -gesuche können Sie HIER in Kooperation mit der DGfE auf dem Deutschen Bildungsserver veröffentlichen. 

Den Veranstaltungskalender finden Sie auf der Seite http://www.bildungsserver.de/termine/dgfe/ des Deutschen Bildungsservers. Ihre Tagung können Sie HIER veröffentlichen.