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Aktuelle Informationen

Für eine kontrollierte Öffnung der Erziehungs-, Bildungs- und
Betreuungseinrichtungen im Vorschul- und Schulalter

Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft,
Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Deutschen Gesellschaft für Psychologie, Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung, des Vereins für Socialpolitik und
der Stiftung Kindergesundheit

Deutschlandweit wurden ab März 2020 zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie Schulen und vorschulische Bildungseinrichtungen bis auf eine begrenzte Notbetreuung geschlossen. Von den Einschränkungen betroffen sind auch Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Erwachsenen- und Weiterbildung sowie Universitäten. Derzeit werden die Einrichtungen schritt- und teilweise wieder geöffnet. Es ist zu befürchten, dass auch nach den Sommerferien der Betrieb in Schulen und vorschulischen Bildungseinrichtungen mit deutlichen Einschränkungen verbunden sein wird. Auch wenn die Schließungen im Frühjahr 2020 zur raschen Pandemiebekämpfung nachvollziehbar ist, wird eine sorgfältige Abwägung der Vor- und Nachteile einer Schließung von Bildungseinrichtungen mit fortlaufender Dauer immer drängender.
Die unterzeichnenden Organisationen aus den Bereichen der Bildungsforschung, Erziehungswissenschaft, Kinder- und Jugendmedizin, Ökonomie und Psychologie sind in größter Sorge um die schwerwiegenden Nachteile und Belastungen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien, deren Interessen durch die hier befassten Entscheidungsträger/-innen oft nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Die in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen verankerte Verpflichtung zur vorrangigen Berücksichtigung des Kindeswohls bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, wurde verletzt. Die weitgehende Schließung der genannten Einrichtungen hat nicht nur gravierende negative Effekte für betroffene Kinder und Jugendliche, sondern ist auch angesichts der gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Konsequenzen ausbleibender Bildung und Erziehung alarmierend.
Die unterzeichnenden Organisationen geben deshalb hierzu diese gemeinsame Stellungnahme ab.

Einladung zum Forschungskolloquium 2020

Die DGfE lädt zum 21. Kolloquium »Forschungsberatung«  am 11.12.2020. Das Kolloquium richtet sich an qualitativ und/oder quantitativ arbeitende Wissenschaftler*innen, die für ein Forschungsvorhaben Drittmittel bei einer Förderinstitution einwerben und sich vor der Antragstellung von Expert*innen beraten lassen möchten. Die Beratung erfolgt in kleinen Gruppen, die es ermöglichen, individuell auf jedes Projekt einzugehen.
Bitte informieren Sie sich hier über die Einladung. | Anmeldeschluss ist am 15.11.2020

DGfE-Mitgliederversammlung 2020

Neuer Termin: 24. Oktober 2020

Die Mitgliederversammlung, die für den 17.03.2020 geplant war, wird am 24.10.2020 digital stattfinden. Die Einladung wird allen Mitgliedern im September zugesandt.

Zur Mitgliederversammlung sind alle ordentlichen und assoziierten Mitglieder der DGfE
herzlich eingeladen. Alle Informationen zur Mitgliederversammlung finden Sie unter
https://www.dgfe.de/dgfe-wir-ueber-uns/mitgliederversammlung-2020
und Informationen zur anschließenden Vorstandswahl unter
https://www.dgfe.de/dgfe-wir-ueber-uns/vorstandswahl-2020

Kongressband 2018 erschienen

Der Band zum 26. DGfE-Kongress im März 2018 in Essen ist unter dem Titel "Bewegungen" erschienen.
Herausgeber*innen sind Isabell van Ackeren, Helmut Bremer, Fabian Kessl, Hans-Christoph Koller, Nicolle Pfaff, Carolin Rotter, Dominique Klein und Ulrich Salaschek.
Die Publikation finden Sie im Verlag Barbara Budrich unter https://tinyurl.com/ya9mjnuf sowie als Gesamtband und in Einzelbeiträgen bei peDOCS unter https://tinyurl.com/ycw3xmyq  

DGfE-Kongress 2022

Der nächste Kongress der DGfE wird vom 13. bis 16. März 2022 an der Universität Bremen stattfinden.
Wir danken den Kolleginnen für die Einladung und freuen uns auf den Kongress in der Hansestadt!