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DGfE-Summer School 2026
Seit 2005 veranstaltet die DGfE die Summer School zu qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden für junge Erziehungswissenschaftler:innen sowie Wissenschaftler:innen anderer geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen. Die diesjährige Summer School wird vom 13. bis 17. Juli im Bildungszentrum Erkner (bei Berlin) stattfinden. Es werden 18 Workshops angeboten, aus denen Sie den für sich passenden auswählen und sich zu Design, methodischer Anlage und individuellen methodischen Fragen Ihrer Qualifizierungsarbeit weiterbilden und beraten lassen können.
Als wissenschaftliches Rahmenprogramm werden Einführungen in Forschungsdatenmanagement, Forschungsethik, Datenschutz und Academic Writing angeboten. Zudem laden Herausgeber:innen der Zeitschrift für Pädagogik und der Verlag Barbara Budrich ein, zum Publikationsprozess ins Gespräch zu kommen.
Das Programm und alle Informationen finden Sie hier: https://www.dgfe.de/tagungen-workshops/dgfe-summer-school
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!
Stellungnahme der DGfE zum Referentenentwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe (Erstes Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz – 1. KJHSRG)
Grundsätzlich ist sehr zu begrüßen, dass mit dem Ersten Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (1. KJHSRG) die lange währende Debatte um die Reformierung des SGB VIII aufgegriffen und zu einer rechtlichen Kodifizierung weitergeführt werden soll. Vor allem Vorschläge zur Umsetzung der Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle jungen Menschen sind längst überfällig, um dem durch das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) eingeschlagenen Weg – bis spätestens zum 01.01.2027 ein Bundesgesetz zu beschließen, das die konkrete Umsetzung der Gesamtzuständigkeit ab 01.01.2028 regeln soll – Rechnung tragen zu können. Gleichwohl bedarf es einer differenzierten Betrachtung und kritischen Einordnung der mit dem 1. KJHSRG geplanten Änderungen.
Hier finden Sie die Stellungnahme der DGfE. Dank gilt den Autor:innen Karin Böllert, Benedikt Hopmann, Albrecht Rohrmann, Vicki Täubig und dem Vorstand der DGfE-Kommission Sozialpädagogik.
DGfE-Mitgliederversammlung und Vorstandswahl 2026
Die Mitgliederversammlung der DGfE wird am 24. März 2026 von 14:30 bis 17:30 Uhr im Audimax der Ludwig-Maximilians-Universität München (Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz, 80539 München) stattfinden. Hier finden Sie die Tagesordnung und weitere Informationen.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung erfolgt die Vorstandswahl, die als Onlinewahl durchgeführt wird. Besetzt werden müssen drei Plätze im Vorstand und das Amt der:des Vorsitzenden. Hier finden Sie die Kurzportraits der Kandidat:innen und alle Informationen zur Wahl.
Beschluss der DGfE-Mitgliederversammlung
Die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) lehnt jede Zusammenarbeit mit der Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES) ab.
Weitergehende Regelungen obliegen einer von dem Vorstand einzusetzenden Kommission.
Solidaritätsbekundung der DGfE
Die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft erklärt sich solidarisch mit den Kolleg:innen, die aufgrund ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema sexualisierte Gewalt persönlich angegriffen werden.
Der Vorstand der DGfE schließt sich diesem Votum der Mitgliederversammlung 2024 vorbehaltslos an. Betont wird, dass sachliche Auseinandersetzungen über theoretisch-methodische Differenzen in der Erziehungswissenschaft jederzeit ihren Platz haben. Persönliche Angriffe, die zum Ziel haben, die Reputation von Kolleg:innen zu beschädigen, sind dagegen nicht tolerierbar.
Unsere Kandidat:innen für den RatSWD
Wir freuen uns, dass die von der DGfE nominierten Kandidat:innen Prof. Dr. Mirja Silkenbeumer und Prof. Dr. Falk Radisch in den RatSWD gewählt wurden, und gratulieren ihnen zum Wahlergebnis!
Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) ist ein Gremium an der Schnittstelle zwischen Datenproduktion, Wissenschaft und Politik. Er besteht aus zwanzig Mitgliedern: Zehn Vertreter:innen der empirischen Forschung und zehn Vertreter:innen wichtiger datenproduzierender Einrichtungen. Er ist paritätisch besetzt. Informationen zum RatSWD finden Sie hier: https://www.konsortswd.de/ueber-uns/ratswd/wahl/
Brüche | DGfE-Kongress 2026
Der kommende Kongress wird vom 22. bis 25. März 2026 in München als Kooperation der Ludwig-Maximilians-Universität, der Universität der Bundeswehr und der Technischen Universität München stattfinden und unter dem Thema „Brüche“ stehen.
Brüche ermöglichen und bieten Anlässe für Neuanfänge, grundlegende Reflexionen und die Konzeptualisierung alternativer, richtungsweisender Bildungs- und Erziehungsansätze. Sie sind konstitutiver Teil des Aufwachsens, der Sozialisation und Bildung. Der dialektische Grundton und die schillernde Metaphorik rund um Brüche, Umbrüche, Durchbrüche, Einbrüche und Aufbrüche weist nicht zuletzt auf die anthropologische Grundfrage einer fragilen Existenz. Hiervon zeugt nicht nur die Formel des menschlichen Fragments, sondern auch das Phänomen des Durchbruchs als elementarer Erkenntnisgewinn an den Bruchlinien der Erfahrung. Sowohl in individuellen Lebensverläufen als auch im Kontext von organisationalen oder gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen markieren Brüche disruptive Veränderungen. Die Dynamik solcher sozialen und kulturellen Transformationen, technologischer Innovationen, politischer Umbrüche und zunehmender Diversifizierung von Bildungs- und Berufsverläufen fordern pädagogisch Handelnde heraus, sich mit Bruchstellen, Diskontinuitäten und Übergängen auseinanderzusetzen. Mit dem Kongressthema werden daher nicht bloß Problemstellungen identifiziert, sondern notwendige Übergangsmomente in den Blick genommen, die ein Potenzial für Innovation und positive Zukunftsgestaltung bieten.
Alle Informationen finden Sie auf der Kongresswebsite.
Mitteilungsheft Erziehungswissenschaft | Heft 71
Diese Ausgabe der Erziehungswissenschaft enthält Beiträge zum Thema "Theoriequalifizierung
und -bildung in der Erziehungswissenschaft" von Daniel Erdmann, Felix Schreiber & Katharina Vogel; Susann Hofbauer; Richard Lischka-Schmidt & Sven Pauling; André Epp, Maike Lambrecht & Ralf Parade; Birgit Althans & Viktoria Flasche; Julia Elven sowie Sabine Andresen. Zudem enthalten sind Mitteilungen, Berichte aus den Sektionen und Personalia.
Das Heft steht hier im open access zur Verfügung.
Stellungnahme der DGfE für Demokratie, Wissenschaftsfreiheit und Hochschulen als freie Diskursräume
Die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) setzt sich uneingeschränkt für Demokratie, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit als die zentralen gesellschaftlichen Werte ein. Wir wenden uns gegen jegliche Angriffe auf den Kern unserer Verfassung und damit auf die Grundlage des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Wir treten allen Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Ausgrenzung mit Entschiedenheit entgegen. Herausragende Stärken der Gesamtgesellschaft, aber auch der DGfE sind Pluralität und Diversität.
Artikel 5 des Grundgesetzes gewährt Wissenschafts- und Meinungsfreiheit. Die DGfE stellt sich gegen jedwede Verletzung der Wissenschaftsfreiheit, da Wissenschaftsfreiheit die Vielfalt von Fragestellungen und Herangehensweisen als Basis für Erkenntnisfortschritt und gesellschaftliche Entwicklung sichert. Wie kaum eine andere Wissenschaft ist die Erziehungswissenschaft eng mit der pluralen und vielfältigen Gesellschaft verwoben und bedarf daher auch der vielfältigen Herangehensweisen zur Erforschung ihrer Fragestellungen. Zudem stellt Wissenschaftsfreiheit die Grundlage für internationale Zusammenarbeit in der Wissenschaft dar. Nur so kann gemeinsame Forschung zu globalen Herausforderungen und deren Bewältigung ermöglicht werden.
Wir verstehen Hochschulen als Raum des kritischen Austauschs, der wissenschaftlichen Kontroverse und des freien Diskurses. Daher schließen wir uns der Stellungnahme der Hochschulrektorenkonferenz vom 14. Mai 2024 uneingeschränkt an. Dort heißt es: „Hochschulen sind Orte des kritischen Diskurses, des Dialogs und der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Offenheit der Teilnahme, die Begründung eingebrachter Argumente und ein im Kern wertschätzendes Miteinander sind dabei elementar. Teil dieses Prozesses können auch Proteste, Demonstrationen und Provokationen sein, sofern sie das Ziel der sachlichen Information, der Analyse und der Verständigung über Argumente verfolgen oder erlaubte Formen von Meinungsäußerung darstellen. Hochschulen nehmen dadurch die wichtige Aufgabe der Versachlichung von Debatten und der Demokratiebildung für die Gesellschaft wahr.“ (https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-hochschulen-als-freien-diskursraum-sichern-5046/, letzter Zugriff 23.05.2024)
Die DGfE wendet sich gegen persönliche und pauschale Diffamierungen von Wissenschaftler:innen in jedweden Kontexten und Zusammenhängen, insbesondere auch, wie sie zuletzt Kolleg:innen im Zusammenhang von Forschungsarbeiten zur Aufarbeitung des Umgangs mit sexualisierter Gewalt in pädagogischen Institutionen erfahren haben.
Der Vorstand, Mai 2024
Wissenschaft braucht Freiheit
DGfE-Mitglieder zeigen Gesicht und fordern den kompromisslosen Schutz demokratischer Diskursräume
Forschung erfordert Freiheit – und diese Freiheit steht zunehmend unter Druck. Mit der Initiative „Wissenschaft braucht Freiheit“ macht die DGfE auf eine besorgniserregende Entwicklung aufmerksam: Immer häufiger sehen sich Wissenschaftler:innen politischen Eingriffen, öffentlicher Polarisierung und persönlichen Attacken ausgesetzt. Aus diesem Grund beziehen in Vidoestatements namhafte Erziehungswissenschaftler:innen Stellung zum Wert der Wissenschaftsfreiheit.
Mit dieser Initiative positioniert sich die DGfE klar: Sie steht entschieden ein für Demokratie, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit als Grundlagen wissenschaftlicher Arbeit und wendet sich gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Persönliche und pauschale Diffamierungen verurteilt die DGfE und steht solidarisch an der Seite Betroffener. Als Fachgesellschaft fordert sie Respekt für wissenschaftliche Arbeit.
Hier finden Sie die Pressemitteilung und die Projektwebsite.
Qualifikationsrahmen „Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik“ (QR EW_Soz)
Der Qualifikationsrahmen „Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik“ (QR EW_Soz, Version 1.0) stellt die Grundlage für die Ermöglichung der staatlichen Anerkennung für erziehungswissenschaftliche B.A.- und M.A.-Studiengänge mit sozialpädagogischer Schwerpunktsetzung dar. Er erging im August 2025 an die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) und die Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugend- und Familienbehörden (AGJF) verbunden mit der Bitte, das Verfahren der Ermöglichung der Vergabe der staatlichen Anerkennung entsprechend weiterzuführen.
Stellenmarkt Bildung und Tagungskalender
des Deutschen Bildungsservers
Sie finden den Stellenmarkt Bildung unter http://www.bildungsserver.de/jobboerse/. Stellenangebote und -gesuche können Sie HIER in Kooperation mit der DGfE auf dem Deutschen Bildungsserver veröffentlichen.
Den Veranstaltungskalender finden Sie auf der Seite http://www.bildungsserver.de/termine/dgfe/ des Deutschen Bildungsservers. Ihre Tagung können Sie HIER veröffentlichen.
