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Mitteilungsheft Erziehungswissenschaft | Heft 65

In dieser Ausgabe der Erziehungswissenschaft finden Sie Beiträge zum Thema "Profilierung des Allgemeinen - disziplinpolitische Perspektiven zur Kontur der Allgemeinen Erziehungswissenschaft" von Thorsten Fuchs, Meike Sophia Baader, Cathleen Grunert, Maria Kondratjuk, Susann Hofbauer, Steffen Wittig & Gabriele Weiß, Milena Feldmann, Markus Rieger-Ladich, Carlotta Voß & Kai Wortmann und Roland Reichenbach. Weiterhin enthalten sind Mitteilungen des Vorstands, Berichte aus den Sektionen und Personalia.
Das Heft steht hier im open access zur Verfügung.

BMBF Forschungsförderung – Unklarheiten, Verzögerungen, Streichungen

Anfrage des DGfE-Vorstands an die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger | August 2022

Eingabe der DGfE an die Jugend- und Familienministerkonferenz

Der Vorstand der DGfE hat in Zusammenwirken mit der Sektion Sozialpädagogik und Pädagogik der frühen Kindheit eine Eingabe an die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) gesandt. Gemeinsam beziehen sie Stellung für die staatliche Anerkennung von erziehungswissenschaftlichen B.A.- und M.A.-Studiengängen mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik bzw. Soziale Arbeit.
Download der Eingabe | Februar 2022

Klarstellung des Vorstandes der DGfE zu der Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft Praxisämter/-referate an Hochschulen für Soziale Arbeit (BAG Prax), des Deutschen Berufsverbands für Soziale Arbeit (DBSH) und
des Fachbereichstags Soziale Arbeit (FBTS) 

Der Vorstand der DGfE hat in seiner Eingabe an die JFMK vom Februar 2022 die Ermöglichung der staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiter:in/Sozialpädagog:in für erziehungswissenschaftliche B.A.- und M.A.-Studiengänge mit Schwerpunkt Sozialpädagogik bzw. Soziale Arbeit gefordert. Diese Maßnahme erscheint notwendig, um einerseits die – gegenüber Studiengängen der Sozialen Arbeit – fachlich gleichwertigen Hochschulabschlüsse dieser Studiengänge anzuerkennen. Andererseits trägt diese Maßnahme zur Behebung des gravierenden Fachkräftemangels im sozialen Bereich bei, ohne auf Fachlichkeit zu verzichten.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Praxisämter/-referate an Hochschulen für Soziale Arbeit (BAG Prax), der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) und der Fachbereichstag Soziale Arbeit (FBTS) haben sich mit ihrer Stellungnahme vom 29. April 2022 „Der Fachkräftemangel braucht adä-quate Antworten: Qualität und Qualifikation statt Pauschallösung“ gegen die Forderung der DGfE gestellt. Es wird den Universitäten vorgeschlagen, „eine entsprechende, ‘passende’ berufsrechtliche Eignung zu beantragen“ (BAG Prax et al. 2022, S. 4).
Die hier vorgelegte Klarstellung dient der Versachlichung der Debatte und weist auf unbelegte Annahmen sowie fachlich falsche Darstellungen und Lösungsvorschläge in der Stellungnahme der BAG Prax, des DBSH und des FBTS hin. Ausdrücklich begrüßt werden die Anerkennung der Problematik durch BAG Prax, DBSH und FBTS sowie die geäußerte Dialogbereitschaft.
Download der Stellungnahme | August 2022

Mitteilungsheft der DGfE zur Staatlichen Anerkennung 

In Ausgabe 64 der Erziehungswissenschaft finden Sie Beiträge zum Thema "Stichwort: Staatliche Anerkennung" von Roland Merten, Mischa Engelbracht, Alexandra Klein & Martina Richter, Petra Bauer, Sascha Neumann & Christine Wiezorek, Gertrud Oelerich & Charis Hengstenberg. 
Das Heft steht hier im open access zur Verfügung. | Sommer 2022

Unterstützung geflüchteter Wissenschaftler:innen

  • Deutscher Akademischer Austauschdienst | DAAD
    Der DAAD möchte Studierenden und Graduierten aus der Ukraine Deutschlandaufenthalte ermöglichen. Hier werden Unterstützungsangebote von Partnerinnen und Partnern sowie von internationalen Hochschulen für Studierende und Forschende aus der Ukraine gebündelt zur Verfügung gestellt.
  • Walter-Benjamin-Stellen der DFG für geflüchtete Forschende
    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt aus ihren Heimatländern geflüchtete Wissenschaftler:innen, indem sie die Mitarbeit in Forschungsprojekten sowie die Antragstellung im Walter Benjamin-Programm (Option Walter Benjamin-Stelle, nicht -Stipendium) erleichtert.
  • Netzwerk für ukrainische Wissenschaftler:innen | Сеть для украинских ученых в Германии и Австрии
  • #Science for Ukraine
    Über die Website https://scienceforukraine.eu können Angebote (u.a. Stellenangebote, Finanzierung, Unterbringung) für Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Ukraine gelistet werden.
  • MSCA4Ukraine-Programm
    Mit dem MSCA4Ukraine-Programm können wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Einrichtungen in allen EU-Mitgliedsstaaten und Horizon Europe-assoziierten Staaten Doktorand:innen, Provomierten und Postdocs einen Gastaufenthalt von 6 bis 24 Monaten ermöglichen. Im Programm stehen 25 Mio. EUR zur Verfügung. Forschende aus der Ukraine ermöglicht die Förderung, ihre Arbeit an einer wissenschaftlichen oder nichtwissenschaftlichen Einrichtung in einem EU-Mitgliedsstaat oder einem Horizon Europe-assoziierten Staat fortzuführen, Verbindungen zu Forschungseinrichtungen in der Ukraine aufrechtzuerhalten und erleichtert auch die Rückkehr, sobald diese wieder möglich ist. Die Leistungen entsprechen denen aus den Marie Skłodowska Curie Actions (MSCA)-Förderlinien „Doctoral Networks“ und „Postdoctoral Fellowships“ und varrieren je nach Gastland. Anträge müssen durch die Gastinstitution im Namen der forschenden Person eingereicht werden. Die Bewerbung erfolgt online über die Seite der Humboldt-Stiftung. Die ersten Stipendien werden ab Ende Januar 2023 verliehen. Die Antragstellung ist fortlaufend bis zur Ausschöpfung der Mittel möglich. 
  • Petition SCIENCE IN ACTION - Solidarität für (flüchtende) Menschen (in) der Ukraine (und darüber hinaus)

Statement zum Ukrainekrieg

Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft ist erschüttert von dem Angriffskrieg der russischen Regierung gegen die Ukraine.

Jede kriegerische Handlung zerstört die individuellen Rechte auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, Leben und körperliche Unversehrtheit sowie das Recht auf Bildung. Durch die Zerstörung der Grundlagen zivilen Lebens sind in der Ukraine auf Generationen schwerwiegende Auswirkungen für die Menschen zu befürchten.
Wir rufen dazu auf, sich gegenüber den vom Krieg betroffenen Menschen solidarisch zu zeigen. Wir bitten darum, nach Möglichkeit die Folgenbearbeitung auch in unserem Land durch fachliche Expertise zu unterstützen. Wir unterstützen den Fortbestand der Kontakte zu unseren Kolleg:innen in der Ukraine und Russland sowie zu den Studierenden aus diesen Ländern. Wir stehen ein für einen gewaltfreien Umgang mit Konflikten.

Der Vorstand der DGfE, Februar 2022

Diskussionspapier des DGfE-Vorstandes zu Beschäftigungsverhältnissen in Phasen der wissenschaftlichen Qualifizierung

In diesem Diskussionspapier möchte der Vorstand der DGfE die interne Diskussion um Beschäftigungsverhältnisse in Phasen der wissenschaftlichen Qualifizierung dokumentieren und so eine Diskussion unter den Mitgliedern anregen. 
Diskussionspapier | Februar 2022

Stellenmarkt Bildung und Tagungskalender
des Deutschen Bildungsservers

Sie finden den Stellenmarkt Bildung unter http://www.bildungsserver.de/jobboerse/. Stellenangebote und -gesuche können Sie HIER in Kooperation mit der DGfE auf dem Deutschen Bildungsserver veröffentlichen. 

Den Veranstaltungskalender finden Sie auf der Seite http://www.bildungsserver.de/termine/dgfe/ des Deutschen Bildungsservers. Ihre Tagung können Sie HIER veröffentlichen.