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Siegfried-Bernfeld-Preis

Die Kommission Psychoanalytische Pädagogik der DGfE vergibt seit dem Jahr 2018 den "Siegfried-Bernfeld-Preis". Mit diesem Preis würdigt die Kommission herausragende Dissertationen im Feld der Psychoanalytischen Pädagogik.

Wir laden zur Einreichung ein! Bitte senden Sie Einreichungen an die Sprecherin der Kommission, Prof. Dr. Lisa Janotta (lisa.janotta@uni-osnabrueck.de)

Wissenschaftlicher Beirat:

  • Prof. em. Dr. Margret Dörr
  • Dr. Robert Langnickel
  • Prof. em. Dr. Rolf Göppel
  • Prof. Pierre-Carl Link (Vertretung)

 

Regularien für Einreichung & Vergabe des Preises

Stand: Januar 2026

  1. Die Kommission Psychoanalytische Pädagogik vergibt in der Regel jährlich den Siegfried-Bernfeld-Preis für eine hervorragende Dissertation im Feld der Psychoanalytischen Pädagogik. Preisfähig sind Dissertationen, die im vorangegangenen Kalenderjahr oder bis zum 31. März des Jahres der Preisverleihung von der Universität/Hochschule angenommen wurden. Die Einreichung bei der Kommission erfolgt bis zum 31. März per E-Mail (vgl. Punkt 3).
  2. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wird, zum Zwecke der Förderung der Publikation der Dissertation, direkt an die Verfasser:innen ausgezahlt.
  3. Einzureichen sind: Dissertation als PDF-Datei, Nachweis der Annahme sowie ein Abstract von 1–2 Seiten begleitet von den Gutachten zur Dissertation, an die Sprecher:innen-Gruppe der Kommission (Kontakt; lisa.janotta@uni-osnabrueck.de). Stichtag ist der 31. März.
  4. Die Prüfung der eingereichten Arbeiten und die verbindliche Entscheidung über die Zuerkennung des Preises erfolgt allein durch den wissenschaftlichen Beirat. Dieser wird für jeweils vier Jahre von der Mitgliederversammlung der Kommission gewählt. Bei Befangenheit (z.B. Betreuung/Gutachten, enge Kooperation) nehmen Beiratsmitglieder nicht an Beratung und Entscheidung teil.
  5. Der Preis wird auf einer Jahrestagung der Kommission von der Sprecher:innen-Gruppe verliehen.
  6. Sofern die Dissertation noch nicht veröffentlicht ist, soll sie nach Möglichkeit in der Schriftenreihe „Psychoanalytische Pädagogik“ der Kommission im Verlag Barbara Budrich publiziert werden. Alle für die Veröffentlichung erforderlichen Vorarbeiten sind von den Preisträger:innen spätestens bis zum 31. Dezember des Folgejahres der Preisverleihung abzuschließen.

 

Bisherige Preisträger:innen

Robert Langnickel (2021)

Prolegomena zur Pädagogik des gespaltenen Subjekts. Ein notwendiger RISS in der Sonderpädagogik 
erschienen 2021 in der Schriftenreihe der Kommission Psychoanalytische Pädagogik, Barbara Budrich Verlag

Julia Reischl (2020)

Zur Doppelbödigkeit des Unterrichts als Bühne. Eine rekonstruktive Fallanalyse zur Untersuchung der Interaktionsordnung des Unterrichts
erschienen 2023 in der Schriftenreihe der Kommission Psychoanalytische Pädagogik, Barbara Budrich Verlag

Antonia Wininger (2018)

Die Bedeutung von kindlichen Interaktions- und Beziehungserfahrungen im Kontext der sogenannten Eingewöhnungsphase in die Kinderkrippe. Eine methodenkritische Einzelfallstudie im Schnittfeld von Young Child Observation und Videoanalyse
erschienen 2017, UB Wien