Logo Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft
  • DE |
  • EN

Werkstatt Forschungsmethoden

19. Werkstatt ›Forschungsmethoden in der Erwachsenenbildungswissenschaft‹ (22.-24. Juni 2022)

Projekt- und Methodenwerkstätten für Wissenschaftler*innen in der Qualifizierungsphase

Worum geht es in der Werkstatt?

Die Werkstatt richtet sich an Wissenschaftler*innen in Qualifizierungsphasen in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung und bietet einen Austausch- sowie Diskussionsraum, kollegiale Beratung auf Augenhöhe und Vernetzung mit all jenen, die an ähnlichen Fragen oder mit ähnlichen Methoden arbeiten.
Im Schwerpunkt bearbeiten wir konkrete Dissertations-, Habilitations- und andere Forschungsprojekte im Rahmen von Projektwerkstätten. Ergänzt werden die Projektwerkstätten um die Auseinandersetzung mit methodologischen Fragen und methodischen Zugängen in Methodenwerkstätten undanderen Austauschformaten. Nähere Informationen zum Ablauf und zu den einzelnen Werkstätten finden sich im Programm der Werkstatt Forschungsmethoden 2022.

Wann & wo findet die Werkstatt statt?

Die Werkstatt findet zwischen dem 22. Juni und 24. Juni 2022 in digitaler Form statt. Die genauen Zeiträume können dem Programm entnommen werden, die Zugangsdaten erhalten alle angemeldeten Teilnehmenden ca. eine Woche vor der Veranstaltung per E-Mail.

An wen richtet sich die Werkstatt?

Die Werkstatt richtet sich an Personen in Qualifizierungsphasen in der Erwachsenenbildung/ Weiterbildung, die aktuell an Dissertations-, Habilitations- oder in anderen Forschungsprojekten arbeiten.

Wie kann ich an der Werkstatt teilnehmen?

Auch für die diesjähige Werkstatt Forschungsmethoden wurden wieder vielfältige, äußerst spannende Projektskizzen eingereicht (FYI: Call for Papers). Inzwischen ist die Auswahl und Zusammenstellung der Beiträge abgeschlossen und das finale Programm für die diesjährige Werkstatt steht online. Die Teilnahme an der Werkstatt ist aber selbstversäntlich auch ohne die Einreichung eines eigenen Beitrags möglich. Als Teilnehmer*in könnt Ihr in den Methodenwerkstätten methodologische und/oder methodische Zugänge kennenlernen, in den Projektwerkstätten die von anderen Teilnehmer*innen eingereichten Projekte diskutieren und Euch mit anderen Forschenden in Qualifizierungsphasen der Erwachsenenbildungswissenschaft vernetzen. Für die Anmeldung orientiert Euch im Programm, welche Projektwerkstätten und Methodenwerkstätten Euch interessieren. Nach der allgemeinen Übersicht finden sich im Dokument kurze Zusammenfassungen zu jedem Werkstattangebot. Die Anmeldung als Teilnehmer:in ist bis zum 8. Juni 2022 möglich.

Ursprünglich hatten wir geplant, für die diesjährige Werkstatt eine Teilnahmegebühr von 25,00 EUR zu erheben. Als Organisationsteam haben wir uns gemeinsam mit den unterstützenden Organisationen dazu entschieden, in diesem Jahr keine Teilnahmegebühr anzusetzen und vielmehr unsere Teilnehmer*innen zu bitten, diesen zunächst angedachten Betrag von 25,00€ Initiativen, die im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine respektive anderen von Krieg betroffenen Menschen Unterstützung in vielfältiger Art ermöglichen, zu spenden (eine Übersicht findet sich hier oder übergeordnet hier).

Bei Fragen könnt Ihr uns gerne unter der E-Mail-Adresse eb-forschungswerkstattErziehung@listserv.dfnwissenschaft.de kontaktieren.

Die Forschungswerkstatt 2022 wird ausgerichtet von Nils Bernhardsson-Laros (UniBw München), Gregor Dutz (Uni Hamburg), Marion Fleige (DIE Bonn), Julia Koller (Uni Mainz), Maria Kondratjuk (TU Dresden), Claudia Lobe (Uni Bielefeld), Karin Rott (LMU München), Jörg Schwarz (HSU Hamburg), Maria Stimm (MLU Halle-Wittenberg) und Johannes Wahl (EKU Tübingen),.

Unterstützt wird die Veranstaltung von der Sektion Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) und dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz‑Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE).

Bericht zur 18. Werkstatt ›Forschungsmethoden in der Erwachsenenbildungswissenschaft‹ (9.-11. Juni 2021, online)

Intensive Debatten um Inhalte und Methoden in Qualifizierungsarbeiten einerseits sowie informelle Vernetzung von Forschenden andererseits, so könnte die 18. Werkstatt Forschungsmethoden 2021 in der Erwachsenenbildungswissenschaft pointiert zusammengefasst werden. An drei Tagen trafen sich bis zu 57 Personen verschiedener Qualifizierungsphasen in digitaler Umgebung, um gemeinsam über aktuelle Forschungsherausforderungen und unterschiedliche methodische Zugänge im Themenspektrum  der Erwachsenenbildung/Weiterbildung zu diskutieren.

In vier Methodenwerkstätten bestand die Gelegenheit, sich mit qualitativen und quantitativen Methoden vertraut zu machen. Neben qualitativen Zugängen der Erwachsenenbildungsforschung (Programmforschung, ethnografische Kursforschung und Biografieforschung) bestand auch die Möglichkeit, sich anhand der LEO-Studie 2018 mit den Prinzipien der Sekundäranalysen von Kompetenzstudien zu beschäftigen. Den traditionellen Schwerpunkt der Werkstatt bildeten elf Projektwerkstätten, die im Stil klassischer Forschungswerkstätten durchgeführt wurden. Hier profitierten nicht nur die Personen, die eigenes Forschungsmaterial bereitstellten, von der Diskussion auf Augenhöhe, sondern auch die Teilnehmenden, die sich mit ihren bisherigen Erfahrungen in den jeweiligen Sitzungen einbrachten. Im gemeinsamen Austausch wurden Denkanstöße für die weitere Arbeit an der eigenen Forschung zu entwickeln. Diese konnten auch jenseits der Projektwerkstätten vertieft werden, was bspw. im Rahmen einer durchgängig verfügbaren Townhall und zweier informeller Abende möglich war. Letztere dienten vor allem dem Austausch und Ausbau des eigenen Netzwerks. Hier eröffneten sich nicht nur neue interessante Perspektiven auf das Geschehen des jeweiligen Tages, sondern auch zusätzliche überfachliche Diskussionen.

Darüber hinaus wurden im neu konzipierten Peer-Beratungs-Format übergreifende forschungspragmatische Fragestellungen diskutiert, die von konkreten Herausforderungen im Schreibprozess bis hin zu Fragen der Veröffentlichung der eigenen Qualifizierungsarbeit ein breites Interessenspektrum der Teilnehmenden aufgegriffen.

Insgesamt erwies sich auch die 18. Auflage der Werkstatt Forschungsmethoden in der Erwachsenenbildungswissenschaft, die von der Sektion Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft und dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen unterstützt wurde, als ein wichtiger Ort der Professionalisierung von Forschenden in Qualifizierungsphasen. Er eröffnete Möglichkeiten, um sowohl den Wissens- und Kompetenzausbau als auch die interessengeleitete Vernetzung der Forschenden zu unterstützen.

Mitgestaltung der Werkstatt Forschungsmethoden

Wir, das Organisationsteam der Werkstatt Forschungsmethoden in der Erwachsenenbildungswissenschaft, freuen uns über Anregungen zur Gestaltung, Vorschläge für konkrete Angebote oder die Bereitschaft zum Engagement im Organisationsteam.

  • Wenn Du Anregungen zur zukünftigen Gestaltung der Werkstatt Forschungsmethoden hast, freuen wir uns jederzeit über Deine Nachricht!
  • Wenn Du Dir vor dem Hintergrund Deiner eigenen Forschungserfahrungen, Deiner methodischen Kompetenzen und Deiner gegenstandsbezogenen Interessen vorstellen kannst, eine Methodenwerkstatt im Rahmen der nächsten Werkstatt “Forschungsmethoden” einzubringen, dann nimm mit etwa dreimonatigem Vorlauf zur nächsten Werkstatt Kontakt zu uns auf und schildere uns Deine Idee!
  • Wenn Du Interesse hast, im Organisationsteam der Werkstatt “Forschungsmethoden” mitzuarbeiten, dann melde Dich (möglichst im Zeitraum zwischen Juli und Oktober) bei uns mit einer kurzen Beschreibung Deiner methodischen Erfahrungen und Forschungsfelder!

Kontakt

Kontakt zum Organisationsteam der Werkstatt Forschungsmethoden: 
eb-forschungswerkstattErziehung@listserv.dfnwissenschaft.de