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Aktuelles

[11.06.2021] Bericht zur Jahrestagung der Sektion Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft (SIIVE) vom 19. und 22. Februar 2021 an der TU Dortmund zu dem Thema Grenzen ziehen. Grenzbearbeitungen zwischen Erziehungswissenschaft, Politik und Gesellschaft

Unter dem Titel „Grenzen auflösen – Grenzen ziehen. Grenzbearbeitungen zwischen Erziehungswissenschaft, Politik und Gesellschaft“ fand am 19. und 22. Februar 2021 die Jahrestagung der Sektion Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft an der TU Dortmund statt. Für Konzept und Durchführung der Tagung zeichneten das lokale Organisationskomitee an der TU Dortmund – Dr. Magnus Frank, PD Dr. Thomas Geier, Prof. Dr. Sabine Hornberg und Dr. Lukas Otterspeer – in Zusammenarbeit mit den Vorsitzenden der SIIVE-Kommissionen verantwortlich. Es wurde aufgrund der Corona-Pandemie ein virtuelles Programm zur Teilnahme an der Tagung auf der Plattform ZOOM entwickelt und angeboten. Rund 250 angemeldete Teilnehmende kamen im Rahmen der Tagung zusammen und verteilten sich im Laufe der beiden Tage auf sechs Panels und sechs Sessions mit insgesamt 36 Vorträgen, die das Tagungsthema in unterschiedlichen Dimensionen und Modi der Grenzbearbeitung zur Diskussion stellten.

Nach der Begrüßung der Teilnehmenden durch die Vorsitzende der SIIVE, Prof. Dr. Claudia Machold (Wuppertal), die Dekanin der Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung an der TU Dortmund, Prof. Dr. Sabine Hornberg, sowie durch PD Dr. habil. Thomas Geier für das lokale Organisationskomitee folgte die erste Keynote der Tagung im Webinar-Format. Prof. Dr. Marcelo Parreira do Amaral (Münster) sprach zum Thema „Knowledge Production in the New Geopolitics of Knowledge: Imagining and Transforming Higher Education“. Daran schlossen am ersten Tag Panels und Sessions zur Grenzbearbeitung in den Feldern von Bildung für nachhaltige Entwicklung, transnationalen Berufsbiographien, situierten Wissensproduktionen, Rassismus und Diversität sowie Methode und Methodologie an. Der erste Tag wurde durch einen Abendvortrag von Prof. Dr. Eckhard Klieme (Frankfurt a.M.) beschlossen. Er widmete sich der Fragestellung: „Die PISA-Studie: Fehlgeleitete Epistemologie und Verstrickung in einen bildungsindustriellen Komplex – oder (auch) Instrument für wissenschaftliche Forschung und Kritik gesellschaftlicher Verhältnisse?“

Den zweiten Tag eröffnete die Keynote von Prof. Dr. Katrien Van Poeck (Gent, Uppsala): „Co-creating (Better) Sustainability Education. Boundary Work between Practitioners, Policymakers and Researchers“. Daran schlossen Panels und Sessions zur Grenzbearbeitung in translingualen Praktiken, im internationalen Fallvergleich (Perspektiven auf Unterricht in Hiroshima und Leipzig), in pädagogischen Institutionalisierungsprozessen, in der Professionalisierungsforschung, in internationalisierten und globalisierten Räumen (EU, UNESCO) sowie im Kontext der Roma Education an.

In den Panels und Sessions wurde Gelegenheit zur intensiven Diskussion von Prozessen, Diskursen, Formen und Praktiken der Grenzbearbeitung in den Themenfeldern der drei Kommissionen gegeben – Migrationsgesellschaftliche Bedingungen von Erziehung und Bildung/Interkulturelle Bildung, Vergleichende und Internationale Erziehungswissenschaft sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ein Großteil der Beiträge rekurrierte auf aktuelle öffentliche Debatten zu den Themen Digitalisierung, Migration, Rassismus oder Nachhaltigkeit und stellte für erziehungswissenschaftliche Interessen daran die politischen und gesellschaftlichen Verflechtungszusammenhänge heraus. Deutlich wurde im Besonderen, dass Grenzen nicht nur Gegenstand erziehungswissenschaftlicher Forschung sind, sondern sich erziehungswissenschaftliche Forschung selbst – etwa in den jeweiligen Gegenstands- und Problembeschreibungen – als Bearbeitung pädagogischer, politischer und gesellschaftlicher Grenzen verstehen und reflexiv in den Blick nehmen lässt.

Das für die Jahrestagung neue digitale Format hat sich gleichermaßen als stabil und flexibel für die verschiedenen Diskussionszusammenhänge bewährt. Auch im Medium der Online-Konferenz zeigte sich eine hohe Diskussionsbereitschaft. Der im Jahr 2022 im Verlag Barbara Budrich erscheinende Tagungsband wird die im Rahmen der Tagung begonnenen Diskussionen dokumentieren und vertiefen. Darüber hinaus ist damit zu rechnen, dass auch auf dem kommenden DGfE-Kongress im Jahr 2022 zum Thema ENT|GRENZ|UNGEN an einige der Tagungsdiskussionen angeschlossen werden kann.

Magnus Frank, Thomas Geier, Sabine Hornberg und Lukas Otterspeer | Bericht als Download

[27.01.2021] Jahrestagung der Sektion Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft (SIIVE) in der DGfE im Frühjahr 2021 an der TU Dortmund zum Thema: Grenzen auflösen – Grenzen ziehen. Grenzbearbeitungen zwischen Erziehungswissenschaft, Politik und Gesellschaft. Die Veranstaltung findet digital an den folgenden zwei Tagen statt: Freitag, 19. Februar und Montag, 22. Februar 2021. Programm als Download

[Januar 2021] Prof. Dr. Detlef Glowka – ein Nachruf
Die Kommission International Vergleichende Erziehungswissenschaft trauert um Detlef Glowka. Er war ein langjähriges Mitglied der Kommission Vergleichende Erziehungswissenschaft in der DGfE und von 1974 bis 1978, 1982 bis 1986 und von 1988 bis 1990 gehörte er dem Vorstand der Kommission Vergleichende Erziehungswissenschaft an bzw. war deren Vorsitzender.
Lesen Sie hier den Nachruf von Hans-Georg Kotthoff und Marianne Krüger-Potratz.

[Januar 2021] Call for Papers zur Tagung der KIB "Methodologie und Empirie in der erziehungswissenschaftlichen Migrationsforschung“.  Die Tagung richtet sich an Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase und wird am 11./12. Juni 2021 an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach stattfinden. Bitte informieren Sie sich hier über den Call for Papers.

[4.12.2020] Nachruf auf Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Oskar Anweiler (29.09.1925 – 31.10.2020)
Am 31.10.2020 ist Oskar Anweiler im Alter von 95 Jahren in Bochum verstorben. Mit ihm ist der letzte Vertreter der unmittelbaren Gründungsgeneration der Vergleichenden Erziehungswissenschaft in Deutschland von uns gegangen. Lesen Sie hier den Nachruf von Wolfgang Hörner.

[Juli 2020] Die SIIVE kooperiert mit der neu gegründeten "Zeitschrift für erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung" im Barbara Budrich Verlag. Weitere Informationen.

[Mai 2020] SIIVE-Tagungsband 2019 ist erschienen
Die Publikation zur Jahrestagung der Sektion Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), die am 21./22. Februar 2019 in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal stattfand, ist erschienen:
Machold, C., Messerschmidt, A., & Hornberg, S. (Hrsg.) (2020). Jenseits des Nationalen? Erziehung und Bildung im Spannungsverhältnis von Entgrenzung und Begrenzung nationaler Ordnungen. Opladen: Barbara Budrich Verlag.
Link zur Publikation: https://shop.budrich-academic.de/produkt/jenseits-des-nationalen/
An dieser Stelle finden Sie das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe: https://shop.budrich-academic.de/wp-content/uploads/2020/04/9783847423867_inhaltsverzeichnis_leseprobe.pdf

[18.03.2019] Nachruf auf Prof. Dr. Hans Heinrich Reich (1939 – 2019)
Die Sektion Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft trauert um Prof. Dr. em. Hans H. Reich,
der am 19. Februar 2019 verstarb.
Bitte lesen Sie hier den Nachruf von Norbert Wenning.

[Juli 2019] SIIVE-Winter School 2019
Die Kommission Vergleichende und Internationale Erziehungswissenschaft veranstaltet die Winter School für den wissenschaftlichen Nachwuchs „Kontext- und Kultursensibel – Strategien Vergleichender Forschung Methodische und methodologische Fragen der internationalen und vergleichenden Erziehungswissenschaft“ (DIPF - Frankfurt/Main, 5.-6. Dezember 2019)
Forschung im Feld der Internationalen und Vergleichenden Erziehungswissenschaft wird regelmäßig daran gemessen, wie sie ‚Kontext‘ und ‚Kultur‘ berücksichtigt, ob sie diese Aspekte reflektiert und ob sie sensibel mit diesbezüglichen latenten oder expliziten Fragen umgeht. Kontext- und Kultursensibel bedeutet in diesem Zusammenhang einen differenzierten Umgang mit Fragen, die sich in allen Phasen eines Forschungsprojekts stellen - von der Konzeptualisierung, über die Durchführung bis hin zur Einschätzung der Reichweite der Ergebnisse. In der aktuellen Forschungsdebatte gilt inzwischen als Konsens, dass sich weder ‚Kontext‘ noch ‚Kultur‘ als gegebene oder natürliche Entitäten verstehen lassen, welche Phänomene ‚erklären‘ oder ‚determinieren‘ würden. Somit bildet die Auseinandersetzung mit diesen Fragen ein zentrales Moment methodisch-kontrollierter vergleichender Forschung; und sie stellen nicht nur Nachwuchsforschende vor wichtige Herausforderungen. Im Zentrum der diesjährigen Winter School steht die Frage nach den im Feld entwickelten Strategien des Umgangs mit diesen beiden Aspekten vergleichender Forschung. In den einzureichenden Beiträgen zur Winter School soll daher reflektiert werden, welche Ansätze und Umgangsweisen es dazu gibt und wie sie sich in unterschiedlichen Forschungsdesigns implementieren lassen. Wie sichern vergleichende (internationale) Studien, die qualitativ, quantitativ oder im Mixed Methods-Design ihre Daten erheben, einen angemessenen Umgang mit variierenden Kontexten und kulturellen Unterschieden? Und welche Herausforderungen ergeben sich aus so unterschiedlichen Designs und Ansätzen? Für die Winter School werden Beiträge erbeten, in denen das eigene Vorgehen mit diesen und/oder benachbarten Fragen aus den Forschungsarbeiten zur Diskussion gestellt werden. Die Winter School versteht sich als Forum, in dem nicht nur fertige Arbeiten präsentiert, sondern im Sinne eines Werkstattberichtes auch offene Fragen diskutiert werden können.
Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie Link zum Anmeldungsformular finden Sie unter ice.dipf.de/de/veranstaltungen/winter-school-2019-1

[13.07.2019] Nachruf auf Dr. Götz Hillig (15.2.1938 – 6.6.2019)
Der Makarenko-Forscher Götz Hillig ist am 6.6.2019 nach längerer Krankheit verstorben. Mit Fug und Recht muss man ihn den bedeutendsten Makarenko-Forscher nennen, nicht nur für Deutschland. Seine Lebensleistung hat in der Erziehungswissenschaft keine Parallele. Seine Beharrlichkeit in der Erforschung eines einzelnen ausländischen Pädagogen durch sein gesamtes berufliches Leben hindurch ist singulär. Lesen Sie hier den Nachruf von Dietmar Waterkamp.

[11.07.2019 cm] Bericht zur Jahrestagung der SIIVE 2019
Unter dem Titel "Jenseits des Nationalen? Erziehungswissenschaftliche Perspektiven" fand vom 21. bis 22. Februar 2019 in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal die Jahrestagung der Sektion Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft (SIIVE) der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) statt.
Rund 180 Teilnehmer*innen kamen in den drei Hauptvorträgen (Keynotes) zusammen und verteilten sich im Laufe der beiden Tage auf 16 Panels mit 45 Vorträgen, die in großer Bandbreite das Tagungsthema gesellschaftlich-politisch, begrifflich-thematisch, methodologisch sowie pädagogisch zur Diskussion stellten.
Nach der Begrüßung der Teilnehmer*innen durch den Rektor der Universität Wuppertal, Professor Dr. Dr. h.c. Lambert T. Koch sowie den Dekan der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Peter Imbusch, die beide die aktuelle Relevanz der Thematik unterstrichen, eröffneten die Gastgeberinnen, Professorin Dr. Claudia Machold, Vorsitzende der SIIVE zusammen mit Professorin Dr. Astrid Messerschmidt, die Tagung und markierten sowohl Aktualität als auch Bedeutsamkeit des Tagungsthemas für die Erziehungswissenschaft. Sie wiesen darauf hin, dass die Frage nach dem Einfluss des Nationalen in der Erziehungswissenschaft in zwei Hinsichten zur Diskussion gestellt werden kann: Zum einen im Hinblick darauf, welche Bedeutung dem Nationalen im erziehungswissenschaftlichen Denken und Forschen nach wie vor zukommt und inwiefern sich erziehungswissenschaftliches Forschen überhaupt jenseits davon bewegt. Zum anderen bezogen auf Perspektiven, die sich sowohl mit transnationale Lebenswirklichkeiten und Mehrfachzugehörigkeiten als auch mit der Bedeutung von internationalen, supra- oder transnationalen Institutionen und Organisationen für das Bildungssystem und die Bildungspolitik beschäftigen. Darüber hinaus wurde die Frage auch als anregend dafür angesehen zu überlegen, wie das, was sich jenseits des Nationalen in einer globalen und zugleich ungleichen Welt längst ereignet, zum Gegenstand pädagogischer Bemühungen werden kann.
Mit den Keynotes wurde ein Bogen gespannt von menschenrechtlichen Perspektiven auf Vielfalt hin zu Fragen der verflochtenen Geschichten von Minderheiten und ihren Diskriminierungserfahrungen bis zu den globalen Ungleichheiten, die sowohl national wie transnational wirken.
Den Auftakt der Tagung bildete der Vortrag von Professor Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) zum Thema Jenseits leitkultureller Verengungen: Plädoyer für einen menschenrechtlichen Umgang mit Vielfalt. Er betonte die Bedeutung institutioneller Durchsetzung von Menschenrechten in einer Zeit sich ausbreitender Institutionenskepsis. Professorin Dr. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule Berlin) entfaltete in ihrem Beitrag theoretische Grundlagen für die historische Rekonstruktion verwobener Geschichten. Sie argumentierte damit gegen eine verbreitete Entgegensetzung von muslimisch und jüdisch, gegen die Denkmuster der Reinheit und erinnerte an Geschichten des Zusammenlebens. Ludger Pries (Ruhr-Universität Bochum) befasste sich mit dem Begriff der Transnationalität, erörterte wie es im Zuge der internationalen Mobilität von ausgebildetem Personal zur Transnationalisierung von Ungleichheiten kommt und zeigte dies am Beispiel von medizinischen Fachkräften.
In den Panels wurde die Gelegenheit zur intensiven Diskussion migrationsgesellschaftlicher, interkultureller, international vergleichender sowie am Prinzip der Nachhaltigkeit orientierter Erziehungswissenschaft genutzt. Fluchtmigration, die Situation von Minderheiten, Kindheiten, Sprachen, Bildungsräumen, Schule und Staatsbürgerschaften wurden zum Thema gemacht und forschungsmethodologische Fragen bearbeiten; es wurde nach globalem Lernen und Civic Education gefragt, die Wirkungen neoliberaler Globalisierung diskutiert, Bedingungen für die Professionalisierung von Lehrkräften ausgelotet und die Ordnungen der Zugehörigkeit im Kontext von Migration und transnationalen Lebenswelten reflektiert.
Der im Jahr 2020 im Verlag Barbara Budrich erscheinende Tagungsband wird die begonnenen engagierten Diskussionen aufnehmen und dokumentieren (Herausgeberinnen C. Machold, A. Messerschmidt, S. Hornberg).
Für weitere Informationen Tagungsprogramm und Tagungsinformationen

[11.07.2019 cm] Bericht zur Tagung für Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase der KIB
Am 20.02.2019 veranstaltete die Kommission Interkulturelle Bildung in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal die Tagung „Theoretische, methodologische und konzeptionelle Aspekte erziehungswissenschaftlicher Migrationsforschung – aktuelle Qualifikationsprojekte“. Für einen Tag kamen 50 Erziehungswissenschaftler*innen nach Wuppertal, um in zwei parallelen Panels anhand von insgesamt 16 Vorträgen aktuelle Qualifikationsprojekte zu diskutieren. Zum Thema wurden dabei sowohl theoretische Bezüge und die Frage, welchen Status Theorien im Rahmen von Qualifikationsarbeiten innehaben, wie das Verhältnis von Theorie und Methode bestimmt wird und wie das Verhältnis von Normativität und Theorie(n) gedacht wird. Weiter konnten die methodologischen Anlagen der Projekte diskutiert werden. Besprochen wurde dabei auch, welcher Stellenwert den methodologischen Überlegungen im Forschungsprozess zukommt und wie Forschungsfragen angemessen ‚operationalisiert‘ werden können. Darüber hinaus kamen auch forschungspraktische und -ethische Fragen zur Sprache. In den 16 Beiträgen wurde sichtbar, mit welchen theoretischen Perspektive (u.a. habitus-, diskurs-, subjektivierungs-, rassismus-, intersektionalitäts-, bildungstheoretisch), methodologischen und methodischen Zugängen (vornehmlich qualitative Zugänge, wie Biografieanalyse, Narrationsanalyse, Ethnografie) und in welchen Forschungsfeldern (z.B. Erwachsenenbildung, Schule, Berufsausbildung, Beratung, Hochschule, Ehrenamt) erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung im Rahmen von Dissertationen und Habilitationen gegenwärtig realisiert wird. Die sehr gehaltvollen Vorträge mit den anschließenden äußerst konstruktiven Diskussionen haben zum Gelingen der Tagung beigetragen. Da sich dieses Format in seiner dritten Durchführung (zuvor Universität Bielefeld (2016), Goethe Universität Frankfurt (2017)) wiederholt bewährt hat, ist die nächste Tagung bereits für 2020 in Planung. Für weitere Informationen Call for Papers und Programm.

[24.11.2017, cm] Tagungsbericht: BNE-Tagung in Hildesheim vom 27. bis 28.10.2017
Die Kommission Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe Nachhaltigkeit und Bildung des Centrums für Lehrerbildung CeLeB (Universität Hildesheim) am 27. und 28.10.2017 an der Universität Hildesheim eine interdisziplinäre Nachwuchstagung mit dem Titel „Bildung für nachhaltige Entwicklung – theoretische, konzeptuelle und empirische Perspektiven“. Neben einer Keynote von Jürgen Menthe mit dem Titel „Verklärte Aufklärung. Die Rolle der Ratio im Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung“ fanden 15 Vorträge von Promovierenden und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Welche Bildungszugänge brauchen wir für eine erfolgreiche BNE?“ statt.

[24.11.2017, cm] Tagungsbericht: Tagung der KIB für Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase in Frankfurt am Main vom 26. bis 27.10.2017
Vom 26. bis 27. Oktober 2017 fand an der Goethe Universität Frankfurt die Tagung der KIB (vertreten durch Patricia Stošić, Ulrike Hormel und Claudia Machold) für Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase unter dem Titel Theorie(n) in der erziehungswissenschaftlichen Migrationsforschung statt. Bearbeitet werden sollten unter diesem Titel die folgenden Fragen: Mit welchen theoretischen Bezügen arbeiten Dissertationsprojekte? Welchen Status haben theoretische Bezüge in den Projekten? Welche Relevanz kommt dem Verhältnis von Normativität und Theorie(n) zu. Darüber hinaus waren alle eingeladen auch andere Aspekte erziehungswissenschaftlicher Migrationsforschung zum Thema zu machen. Das Programm umfasste neben einer Keynote von Prof. Frank-Olaf Radtke mit dem Titel „Alternative Fakten. Was sonst darf die Gesellschaft von der Wissenschaft erwarten? sieben Vorträge, drei Workshops und sechs Poster von Wissenschaftler*innen zu ihren Qualifikationsprojekten. Es nahmen 40 Personen an der Tagung teil. Sie war insgesamt durch einen produktiven Austausch zu theoretischen, aber auch methodologischen Fragen gekennzeichnet.

[24.11.2017, cm] Nachricht aus dem Vorstand: Der Vorstand der SIIVE besteht seit 2. Mai 2017 aus Prof. Dr. Claudia Machold (Bergische Universität Wuppertal) als Vorsitzende, Prof. Dr. Sabine Hornberg (Technische Universität Dortmund) und Dr. Verena Holz (Leuphana Universität Lüneburg).
Die drei in der SIIVE zusammengeschlossenen Kommissionen haben neue Vorstände:

  • Amtierende Vorsitzende der Kommission Interkulturelle Bildung (KIB) ist seit dem 21.02.2017 Prof. Dr. Claudia Machold. Neues ingoing Mitglied des Vorstandes ist Dr. Patricia Stošić (Goethe Universität Frankfurt), outgoing Mitglied ist Prof. Dr. Ulrike Hormel (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg).
  • Amtierende Vorsitzende der Kommission International Vergleichende Erziehungswissenschaft (IVE) ist seit dem 24.03.2017 Prof. Dr. Sabine Hornberg. Neues ingoing Mitglied des Vorstandes ist Dr. Imke von Bargen (Universität Paderborn), outgoing Mitglied ist Prof. Dr. Marcelo Parreira do Amaral (Universität Münster).
  • Erste Vorsitzende der Kommission Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist seit dem 24.03.2017 Dr. Verena Holz, stellvertretender Vorsitzender ist Prof. Dr. Marco Rieckmann (Universität Vechta).
  • Dr. Christian Brüggemann (Humboldt Universität Berlin) ist neuer Kassenwart der SIIVE.

[24.11.2017, cm] Tagungsbericht: Jahrestagung der KIB „Flucht und Bildung: Anfragen an die Erziehungswissenschaft“ vom 21. bis 22.02.2017 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg
Vom 21. bis 22. Februar 2017 fand die Jahrestagung der KIB (vertreten durch Christine Riegel, Ulrike Hormel und Claudia Machold) mit dem Thema „Flucht und Bildung: Anfragen an die Erziehungswissenschaft“ an der Pädagogischen Hochschule Freiburg statt. Eröffnet wurde die Tagung durch zwei Keynotes: Marianne Krüger-Potratz (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) sprach zu der von ihr aufgeworfenen Frage Was weiß die Erziehungswissenschaft über Flucht und Schule? und María do Mar Castro Varela (Alice Salomon Hochschule Berlin) zu Willkommenskultur als Symptom für pädagogisches Versagen. Postkoloniale Betrachtungen. Es folgten 21 Einzelvorträge und fünf Panels mit jeweils drei Vorträgen, die eine breite Bearbeitung des Tagungsthemas geboten haben. Die Analyse aktueller politischer, medialer und (erziehungs-)wissenschaftlicher Diskurse war dabei ebenso ein zentraler Bezugspunkt der Vorträge und Panels wie methodisch-methodologische Reflexionen in Hinblick auf das sich aktuell neu konturierende Forschungsfeld zu ‚Flucht‘ und ‚Geflüchteten‘. Die Vorstellung von laufenden empirischen Projekten aus den Feldern der Schulforschung, Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung sowie der Professions-, Biographie-, Lebenslauf- und Übergangsforschung konnte darüber hinaus einen guten Einblick in die vielgestaltige Forschungspraxis zum Thema Flucht und Bildung geben. Die Veranstaltung wurde durch die Präsentation der Tagungsbeobachtungen von Mechtild Gomolla (Helmut-Schmidt-Universität Hamburg) und Safiye Yıldız (Eberhard Karls Universität Tübingen) beendet. Mit mehr als 150 Teilnehmer*innen war die Kommissionstagung sehr gut besucht. Sie hat einen ersten Ein- und Überblick zur Frage bieten können, wie und mit welchen Problemstellungen aktuell in erziehungswissenschaftlicher Perspektive zu ‚Flucht‘ geforscht wird und welche Herausforderungen sich für die erziehungswissenschaftliche Forschung dabei – theoretisch und empirisch – stellen. Die engagierte und inhaltlich facettenreiche Beschäftigung mit dem Tagungsthema, die anregenden Diskussionen sowie die sehr gute Organisation am Veranstaltungsort trugen zu einer aus Sicht der Teilnehmer*innen und Veranstalter*innen sehr gelungenen Tagung bei.

[24.11.2017, cm] Tagungsbericht: IVE-Winter School für den Akademischen Nachwuchs vom 01. bis 02. Dezember 2016 an der Universität Bamberg
Im Dezember 2016 fand in Bamberg, organisiert und koordiniert von Sarah Lange, die IVE Winter School für den Akademischen Nachwuchs statt. 42 Personen beteiligten sich an sieben Arbeitsgruppen mit insgesamt 20 Vorträgen, u.a. auch Gäste aus dem Ausland. Die abschließende Befragung der Teilnehmer*innen erbrachte, dass sie mit der Tagung sehr zufrieden waren. Insbesondere honoriert wurden die Öffnung für Postdocs, die wertschätzende Atmosphäre und die Möglichkeit in englischer Sprache zu präsentieren. Dank ging auch an die Expert*innen für ihre Kommentierung der Arbeiten der Nachwuchsforscher*innen sowie an die Universität Bamberg für ihre finanzielle Unterstützung.

Tagungsbericht "Bildung und Erziehung im Kontext globaler Transformationen"
Vom 23. bis 24.03.2017 fand an der Universität Bayreuth die gemeinsam von der IVE (vertreten durch Marcelo Parreira do Amaral), der BNE (vertreten durch Marco Rieckmann) und der Universität Bayreuth (vertreten durch Iris Clemens) organisierte Jahrestagung von VIE und BNE statt. Höhepunkte der Tagung waren nicht nur die beiden Keynote Vorträge von Prof Dr. Arjen Wals (Wageningen University, Niederlande) „Disrupting the normalisation of unsustainability: rethinking sustainability education in times of global systemic dysfunction“, und Prof. Dr. Leon Tikly (University of Bristol, England) „Quality learning for all and sustainable development: A transformative agenda“, sondern auch eine Podiumsdiskussion über Hochschulbildung und Wissenschaft in der Entwicklungszusammenarbeit (siehe Bericht unten). Eine Führung im IWALEWA-Haus der Universität Bayreuth, in dem wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer außereuropäischer Kunst, insbesondere zeitgenössischer Kunst aus Afrika und der afrikanischen Diaspora, stattfinden rundete das Programm der Tagung ab. Zum besonderen Charakter der Tagung hat insbesondere deren Anbindung an den Afrika-Forschungsschwerpunkt der Universität Bayreuth beigetragen, die Raum für interdisziplinären Austausch bot. Die äußerst erfolgreiche Tagung endete schließlich nach insgesamt neun Sessions und acht Panels am Freitag, den 24. März 2017 mit bleibenden Eindrückenden und neuen Ideen. Verfasser: Marvin Erfurth und Marcelo Parreira do Amaral (Universität Münster).

Bericht über die Podiumsdiskussion über Hochschulbildung und Wissenschaft in der Entwicklungszusammenarbeit
Im März 2017 fand im Rahmen der Jahrestagung zweier Kommissionen der SIIVE eine Podiumsdiskussion statt, auf der RepräsentantInnen von staatlichen Förderorganisationen und von langfristigen Kooperationsprojekten, die an Instituten für Erziehungswissenschaft/Pädagogik in Deutschland angesiedelt sind, vertreten waren. Die von Christel Adick vorbereitete und moderierte Podiumsdiskussion stand unter dem Titel „Hochschulbildung und Wissenschaft in der Entwicklungszusammenarbeit“. Ob ihrer Expertise eingeladen und vertreten waren Christoph Hansert, Deutscher Akademischer Austauschdienst DAAD, Abteilung Strategie – Entwicklungszusammenarbeit; Ulrike Wiegelmann, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Beraterin für den Hochschulbereich im Sektorvorhaben Bildung; Annette Scheunpflug, Masterstudiengang “Educational Quality in Developing Countries” an der Universität Bamberg und Karsten Speck, East and South African-German Centre of Excellence for Educational Research Methodologies and Management – CERM-ESA, an der Universität Oldenburg. Gegenstand der Podiumsdiskussion war die neuerlich zu beobachtende Hinwendung der Entwicklungszusammenarbeit im Bildungsbereich auf den Sektor Hochschule und Wissenschaft.
Lesen Sie hier den vollständigen Bericht.

[24.11.2017, cm] Tagungsbericht BNE-Nachwuchstagung „Bildung für nachhaltige Entwicklung – theoretische, konzeptuelle und empirische Perspektiven“ vom 9. bis 10.12.2016 an der Universität Koblenz-Landau
Die Kommission Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) hat zusammen mit dem Zentrum für Bildung und Forschung an Außerschulischen Lernorten (ZentrAL) der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, die Nachwuchstagung „Bildung für nachhaltige Entwicklung – theoretische, konzeptuelle und empirische Perspektiven“ am 9. und 10. Dezember 2016 an der Universität Koblenz-Landau (Campus Landau) veranstaltet. Björn Risch, Marie Schehl und Anne-Katrin Holfelder (Universität Koblenz-Landau) leiteten die Tagung mit einem Vortrag zum Thema „Vom Projekt zur Struktur - (Auf dem Weg zur) Implementation von BNE in die Lehramtsausbildung“ ein. Nachmittags hielt zudem Jutta Nikel (PH Freiburg) einen weiteren Haupt-Vortrag zum Thema „Untersuchung von Governance-Prozessen im Rahmen der BNE-Weltdekade: Forschungsmethodische Aspekte einer rekonstruktiven Studie“. 20 Promovierende präsentierten und diskutierten ihre Promotionsprojekte in parallelen Sessions. Als Diskutant war neben Verena Holz (Leuphana Universität Lüneburg), Jutta Nikel (PH Freiburg) und Marco Rieckmann (Universität Vechta) auch Armin Lude (PH Ludwigsburg) an der Tagung beteiligt. Abgerundet wurde das Programm durch einen Workshop zu Publikationsstrategien und Konferenzbeiträgen.

[24.11.2017, cm] Tagungsbericht: Tagung der KIB für Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase vom 22. bis 23.09.2016 an der Universität Bielefeld
Vom 22. bis 23. September 2016 fand an der Universität Bielefeld eine Tagung der KIB (vertreten durch Claudia Machold, Christine Riegel und Ulrike Hormel) für Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase unter dem Titel Konzeptionelle und methodologische Aspekte erziehungswissenschaftlicher Migrationsforschung statt. Das Programm umfasste neben einer Keynote von Prof. Astrid Messerschmidt (Bergische Universität Wuppertal) zehn Vorträge von Wissenschaftler*innen zu ihren Qualifikationsprojekten. Die Tagung war von einem sehr anregenden und produktiven Austausch zu den inhaltlichen und methodologischen Fragen und Herausforderungen, die mit den jeweiligen Forschungsvorhaben verbunden sind, geprägt. Es nahmen insgesamt 40 Personen an der Tagung teil.

[20.10.2017, mpa] CALL FOR PAPERS: Jahrestagung der Kommissionen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Vergleichende und Internationale Erziehungswissenschaft (VIE) in der Sektion Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft (SIIVE) der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) zum Thema „Bildung und Erziehung im Kontext globaler Transformationen“ an der Universität Bayreuth vom 23. bis 24. März 2017.
Die Tagung soll Raum eröffnen für die Reflexion ausgewählter Aspekte des globalen Wandels sowie für dessen erziehungswissenschaftlichen Bearbeitung. Zu Fragen wäre in diesem Kontext bspw.: Welche Bedeutung haben globale und alternierende Gesellschaftskonzeptionen für humanistische Bildungsideale? Welchen Stellenwert gewinnen lebenslange Lernprozesse bei der Verortung von migrations- und fluchtgeprägten Bildungsbiografien in unterschiedlichen Bildungssystemen? Welche Risiken, aber auch Chancen und Möglichkeiten bergen Prozesse der Internationalisierung, Globalisierung und Transnationalisierung für nationale Bildungswesen? Und wie kann Bildung besser auf die Herausforderungen zur Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung reagieren?
Wir laden Sie herzlich ein, Beitragsvorschläge aus den Teildisziplinen Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Vergleichende und Internationale Erziehungswissenschaft einzureichen. Gerne können Sie Vorschläge für Einzelbeiträge (Vortrag oder Poster) sowie für thematisch gebündelte Panels (mit max. 4 Beiträgen) einreichen. Bitte senden Sie hierfür ein Abstract im Umfang von max. 500 Wörtern unter Angabe des angestrebten Präsentationsformats (Poster, Vortrag, Panel), des Bezugs zum Tagungsthema sowie des theoretischen und/oder empirischen Hintergrunds des Beitrags bis zum 15.11.2016 an tagungErziehung@siivewissenschaft.de. Sollten Sie Rückfragen haben, so stehen Ihnen die Vorstände beider Kommissionen unter dieser Email-Adresse ebenfalls zur Verfügung. Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier.

[25.04.2017, mpa] SAVE THE DATE – VIE-Winter School für den wissenschaftlichen Nachwuchs 2017
Unter dem Titel „Den Vergleich deuten – Methodologische Grundfragen in der internationalen und vergleichenden“ veranstaltet die Kommission Vergleichende und Internationale Erziehungswissenschaft der SIIVE in Zusammenarbeit mit der Servicestelle International Cooperation in Education (ice) am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung vom 30.11. bis zum 01.12.2017 in Frankfurt am Main die diesjährige VIE-Winter School für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Das Call-for-Papers wird in Kürze auf der Internetpräsenz der Sektion veröffentlicht; weitere Informationen erteilt gerne Dr. Sieglinde Jornitz (DIPF) unter jornitzErziehung@dipfwissenschaft.de.

[25.04.2017, mpa] Tagungsbericht: Jahrestagung der BNE-VIE 2017 „Bildung und Erziehung im Kontext globaler Transformationen“ in Bayreuth
Globale Veränderungen stellen Gesellschaften derzeit vor große Herausforderungen. Hierzu zählen Globalisierungs-, Internationalisierungs-, und Transnationalisierungsprozesse genauso wie Migration und Flucht. In der Erziehungswissenschaft werden diese gesellschaftlichen Herausforderungen und Dilemmata bereits seit längerem in den Teildisziplinen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie Vergleichende und Internationale Erziehungswissenschaft (VIE) aufgegriffen und bearbeitet. Für eine fokussierte und thematisch breite Bearbeitung dieses Themenkomplexes organisierten die beiden Kommissionen BNE und VIE in der Sektion Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft (SIIVE) der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) eine gemeinsame Jahrestagung.

[20.10.2016, mpa] CALL FOR PAPERS: Jahrestagung der Kommission Interkulturelle Bildung (KIB) in der Sektion Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft (SIIVE) am 21. und 22.Februar 2017 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg zum Thema: „Flucht und Bildung: Anfragen an die Erziehungswissenschaft“.
‚Flucht’ war in der deutschsprachigen Erziehungswissenschaft bislang ein vergleichsweise randständiges Thema – angesichts der jüngsten Fluchtbewegungen nach Europa beginnt sich dies nun zu ändern. Die Gründe dafür, dass das Thema ‚Flucht‘ in der erziehungswissenschaftlichen Fachdiskussion bislang eine relative ‚Leerstelle‘ geblieben ist, mögen vielfältig sein; sie lassen sich allerdings nicht unabhängig von den institutionellen Strukturen der jeweiligen nationalen Asyl- und Einwanderungspolitik, d.h. den asylrechtlichen Festlegungen und der allgemeinen gesellschaftlichen und politischen Thematisierung von Flucht erschließen.
Es sind alle Beiträge willkommen, die sich mit aktuellen theoretischen, empirischen und methodologischen Aspekten des Tagungsthemas „Flucht und Bildung“ befassen. Wir laden dazu ein, Themenvorschläge für Einzelbeiträge (Vortrag) sowie für thematisch gebündelte Panels (mit max. drei Beiträgen) einzureichen. Dazu bitten wir Wissenschaftler_innen aller Qualifikationsstufen und verschiedener Disziplinen sowie aus unterschiedlichen Bereichen der Erziehungswissenschaft um die Einreichung von Vorschlägen für 20-minütige Beiträge (+10 Min. Diskussion) in Form von Abstracts im Umfang von max. 500 Wörtern. Bitte senden Sie Ihren Beitrag bis zum 15. November 2016 an folgende Adresse: kib.tagung.2017Erziehung@siivewissenschaft.de . Den vollständigen CfP finden Sie hier.

[14.12.2015, mpa] Tagungsbericht:Erfolgreiche Durchführung der Winter School für den Wissenschaftlichen Nachwuchs „Normativität in der Vergleichenden und Internationalen Erziehungswissenschaft. (Selbst)kritische Perspektiven”
Am 26. und 27.11.2015 fand an der TU Dortmund die mittlerweile sechste Auflage der Winter School für den wissenschaftlichen Nachwuchs statt, die durch Dr. Magdalena Buddeberg und Michael Pawicki (TU Dortmund) sowie Dr. Imke von Bargen (Universität Paderborn) organisiert wurde. Die Tagung trug in diesem Jahr den Titel „Normativität in der Vergleichenden und Internationalen Erziehungswissenschaft.“ Wie in den vergangenen Jahren auch, bot die Tagung Promovierenden die Möglichkeit, eigene Forschungsprojekte vorzustellen und jeweils Rückmeldung durch die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie eingeladenen Expertinnen und Experten zu erhalten. In diesem Jahr konnten Dr. Phillip D. Th. Knobloch (Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. Marcelo Parreira do Amaral (Universität Münster) sowie Prof. Dr. Sabine Hornberg (Technische Universität Dortmund) als Expertinnen und Experten gewonnen werden. Zusätzlich wurde das Tagungsthema in zwei Workshops, durchgeführt durch Prof. Dr. Marcelo Parreira do Amaral sowie Prof. Dr. Sandra Rademacher und Prof. Dr. Merle Hummrich (beide Universität Flensburg), aufgegriffen. Eingerahmt wurde das Tagungsthema durch den Einführungsvortrag von Dr. Phillip D. Th. Knobloch. Die Winter School hat sich mittlerweile als festes Angebot der Sektion „Vergleichende und Internationale Erziehungswissenschaft“ etabliert und wird gut angenommen.

[27.10.2015, mpa] Winter School für den Wissenschaftlichen Nachwuchs – „Normativität in der Vergleichenden und Internationalen Erziehungswissenschaft. (Selbst)kritische Perspektiven” 26./27.11.2015 an der Technischen Universität Dortmund.
Mit diesem Titel greift die Winter School 2015 das Thema der SIIVE-Tagung in Münster wieder auf, da es den wissenschaftlichen Nachwuchs in besonderer Weise betrifft. In der Qualifikationsphase wird meist erstmalig in einem größeren Umfang eigenständig geforscht und sich jeder Nachwuchswissenschaftler und jede Nachwuchswissenschaftlerin dadurch mit Fragen bezüglich Normativität auseinandersetzen muss. Die Tagung richtet sich primär an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die an ihrer Promotion arbeiten oder eine solche planen, und bietet eine Plattform, eigene inhaltliche und methodologische Fragen zur Diskussion zu stellen. [Flyer]

[01.05.2015, mr] Interdisziplinäre Nachwuchstagung „Bildung für nachhaltige Entwicklung – theoretische, konzeptuelle und empirische Perspektiven“
Die Kommission Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Sektion International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft (SIIVE) der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) lädt ein zur Einreichung von Beiträgen für die  Interdisziplinäre Nachwuchstagung „Bildung für nachhaltige Entwicklung – theoretische, konzeptuelle und empirische Perspektiven“  am 16. und 17. Oktober 2015 an der Freien Universität Berlin. 

[23.03.2015, mr] SIIVE-Tagung 2015 “Normativität, Positionierung, Reflexivität: (Selbst)kritische Perspektiven”, 26. und 27. März 2015, Universität Münster
In dieser Woche findet an der Universität Münster die Jahrestagung der Sektion Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft (SIIVE) 2015 zum Thema „Normativität, Positionierung, Reflexivität: (Selbst)kritische Perspektiven“  statt.  [Programm] | [Poster]

[22.01.2015, mr] SIIVE-Tagung 2015 „Normativität, Positionierung, Reflexivität: (Selbst)kritische Perspektiven“, 26. und 27. März 2015, Universität Münster
Die Jahrestagung der Sektion Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft (SIIVE) 2015 wird zum Thema „Normativität, Positionierung, Reflexivität: (Selbst)kritische Perspektiven“ am 26./27. März 2015 an der Universität Münster stattfinden. 

[27.11.2014, mpa] Nachruf auf Prof. em. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Mitter
Die Sektion Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft trauert um Prof. em. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Mitter, der im Alter von 87 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist.

Wolfgang Mitter war nicht nur Gründungsmitglied der heutigen SIIVE, sondern auch Mitglied der Comparative Education Society in Europe (CESE) sowie des World Council of Comparative Education Societies (WCCES). Alle diese Gesellschaften unterstützte Wolfgang Mitter in mehreren Ämtern und Funktionen tatkräftig; von 1972 bis 1974 war er  Vorsitzender der damaligen Kommission Vergleichende Erziehungswissenschaft in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, von 1981 bis 1985 Präsident der CESE, von 1991 bis 1996 Präsident des WCCES und von 1997 bis 2000 war er Präsident der World Association of Educational Research.
1927 in Trutnov (deutsch Trautenau), heute eine kleine Stadt im Nordosten Tschechiens geboren, durchlebte Wolfgang Mitter eine, wie er selbst sagte, bewegte Kindheit mit vielen Hürden. Das ‚normale‘ Leben war für ihn schon nach den ersten Schuljahren beendet. Durch den Beginn des Zweiten Weltkrieges erlebte er keine ‚richtige Jugendzeit‘, denn mit sechzehn Jahren wurde er Luftwaffenhelfer, mit siebzehneinhalb wurde er zum Arbeitsdienst, der aber im Grunde ein Wehrmachtseinsatz war, einberufen. Wirklich schwere Zeiten, so Mitter, erlebte er in der Kriegsgefangenschaft, während der er 10 Monate in einem Kohlebergwerk in Kladno sehr hart arbeiten musste. Im August 1946 kam er mit seinen Eltern nach Westdeutschland. Dass Wolfgang Mitter seine Kindheit dennoch als schön beschrieb, lag an seinem optimistischen und weltzugewandten Wesen.
Nachdem sich die Familie in einem kleinen Dorf in Hessen, wo er zunächst auf einem Bauernhof arbeitete, niedergelassen hatte, erwarb er 1948 das Abitur und nahm ein Studium der Geschichte, Anglistik und Slawistik sowie Philosophie an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz auf und wechselte später an die Freie Universität Berlin. Während seines Studiums erscheinen seine ersten Berührungen mit der Vergleichenden Erziehungswissenschaft seinerzeit vielleicht als zufällig, doch das Thema hat ihn Zeit seines Lebens nicht mehr losgelassen.
Mit einer Arbeit über die politischen Ideen von Nikolaj Michajlovič Karamzin wurde er in Berlin im Fach Osteuropäischen Geschichte/Slawistik 1954 promoviert, in weiteren Stationen war er Studienrat und später Fachleiter in der Lehrerausbildung an der Universität Kassel, bis er 1964 seine erste ordentliche Professur für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Lüneburg erhielt. Dort lehrte er Allgemeine und Vergleichende Erziehungswissenschaft bis er 1972 an das Deutsche Internationale Institut für Pädagogische Forschung berufen wurde, dass er von 1978 bis 1981 und von 1987 bis 1995 als Direktor leitete. Zwischen 1975 und 2007 war er zugleich Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, wo er lange über seine Emeritierung hinaus als Lehrer präsent blieb.
Wolfgang Mitter war nicht nur ein ausgesprochener Familienmensch – an unzähligen Tagungen und Konferenzen traf man ihn mit seiner Frau Sylvia – er war auch stets ein engagierter und hilfsbereiter Kollege, der allseits bewundert und geschätzt wurde.
Mitter erwarb sich im Laufe seiner wissenschaftlichen Laufbahn große Verdienste und genoss in der Bundesrepublik wie im Ausland ein hohes Ansehen für seine wichtigen Beiträge zur Erziehungswissenschaft allgemein, vor allem aber zur Internationalen und Vergleichenden Erziehungswissenschaft. Diese benutzte er in den Zeiten des Kalten Krieges als ein Instrument der Entspannung, wenn er unermüdlich Dialogchancen suchte. Auch bildungspolitisch haben Wolfgangs Mitters Arbeiten große Wirkung entfaltet; so zum Beispiel sein Gutachten zum Modell der ‚einphasigen Lehrerausbildung in Niedersachsen am Anfang der 1970er Jahre, für das er später mit einer Ehrendoktorwürde geehrt wurde. Mitter war unermüdlich in seinen zahlreichen wissenschaftlichen Tätigkeiten. Neben Forschung und Lehre wirkte er auch an zahlreichen Fachzeitschriften mit. Zu nennen sind vor allem die Zeitschrift ‚Bildung und Erziehung‘ (Böhlau) sowie das ‚International Review of Education‘ (UNESCO) in denen er als Herausgeber, Gutachter oder Beitragender gewirkt hat. Zur heutigen Forschungsinfrastruktur hat Mitter durch seine Mitarbeit an der Umstrukturierung des DIPF sowie an der Integration der Pädagogischen Zentralbibliothek der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften in der DDR in die heutige Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung Berlin sehr viel beigetragen und Anerkennung verdient.
Kennzeichnend für Mitters akademische Arbeit war stets die Bemühung, Theorie und Praxis zusammenzudenken. Wiederholt äußerte er, dass seine Arbeit als Hochschullehrer die Grundlage seiner Forschung war; und aus dieser Praxis heraus entwickelte er viele Forschungsfragen, die sowohl wissenschaftlich anregend und fruchtbar als auch für die Praxis im hohen Maße relevant waren.
Mit dem Tod Wolfgang Mitters verliert die Bundesrepublik einen der renommiertesten Vertreter einer international orientierten und engagierten Erziehungswissenschaft – dafür werden ihn die Kolleginnen und Kollegen stets in dankbarer Erinnerung behalten.

[19.10.2014, mpa] Winter School für den Wissenschaftlichen NachwuchsMethoden des Vergleichs: Quantitative und qualitative Zugänge in der Vergleichenden und Internationalen Erziehungswissenschaft, 27./28. November 2014 an der Technischen Universität Dortmund
Das Tagungsthema widmet sich methodologischen Herausforderungen, die bei der Durchführung von Studien in der VIE auftreten können. Als ein Schwerpunkt sollen Möglichkeiten aufgezeigt und diskutiert werden, die eine Verbindung von quantitativen und qualitativen Zugängen erlauben. Die Tagung richtet sich dabei primär an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die an ihrer Promotion arbeiten oder eine solche planen. In den eigenen Beiträgen besteht die Möglichkeit in je 20 Minuten wesentliche Punkte des eigenen Projekts zur Diskussion stellen, wobei hier ein Fokus auf methodologische Fragestellungen gelegt werden kann. In der anschließenden Diskussion (20 Minuten) gibt, neben den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, je eine Expertin/ein Experte explizite Rückmeldung zu dem Thema.

[20.08.2014, mr] SIIVE-Tagung 2015 „Normativität, Positionierung, Reflexivität: (Selbst)kritische Perspektiven“, 26. und 27. März 2015, Universität Münster
Die Jahrestagung der Sektion Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft (SIIVE) 2015 wird zum Thema „Normativität, Positionierung, Reflexivität: (Selbst)kritische Perspektiven“ am 26./27. März 2015 an der Universität Münster stattfinden. Sie soll Raum bieten für

  1. die Diskussion normativer Grundannahmen, sozialer Konstruktionen und Kategorisierungen sowie symbolischer Ordnungen in Forschung und pädagogischen Konzepten,
  2. Auseinandersetzungen über die Bedeutung normativer Bezüge für erziehungswissenschaftliche Forschung und Praxis sowie zum Verhältnis von Forschung und Politik sowie
  3. die Beschäftigung mit methodologischen und methodischen Problemen der Reflexion von Parteilichkeit und Perspektivität in Zusammenhängen der Grundlagen- und Auftragsforschung in den Feldern der Interkulturellen Bildung, der International Vergleichenden Erziehungswissenschaft und der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Wissenschaftler_innen aller Qualifikationsstufen können Vorschläge für 20 min-Beiträge (+10 min Diskussion) in Form von Abstracts im Umfang von max. 1.500 Zeichen bis zum 16.11.2014 an tagung2015Erziehung@siivewissenschaft.de einreichen. Weitere Informationen können Sie dem Call for Papers entnehmen.

[07.01.2014, mr] Summer School „Empirische Forschung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung – Themen, Methoden und Trends“, Universität Vechta
Vom 21. bis 29. Juli 2014 wird an der Universität Vechta die Summer School „Empirische Forschung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung – Themen, Methoden und Trends“ stattfinden. Diese wird von Prof. Dr. Matthias Barth (Hochschule Ostwestfalen-Lippe) und Prof. Dr. Marco Rieckmann (Universität Vechta) in Kooperation mit der Kommission Bildung für nachhaltige Entwicklung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) veranstaltet werden. Weitere Infos unter: http://www.siive.de/?page_id=199.

[10.12.2013, mr] Winter School für den Wissenschaftlichen Nachwuchs „International Vergleichende Forschung in der Erziehungswissenschaft: Methodologische Grundlagen und forschungspraktische Nutzung“, vom 09. bis 11. Dezember 2013 in Frankfurt am Main [Flyer zur Winterschool].
Die Veranstaltung wird vom BMBF gefördert und in Kooperation mit der Sektion International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft (SIIVE) der DGfE durchgeführt? Die Winter School kombiniert Beiträge von einschlägigen, nationalen und internationalen ExpertInnen mit Übungen und Raum für die Diskussion eigener Beiträgen für Promovierende und Postdocs der International Vergleichenden Erziehungswissenschaft. Für aktive Teilnahme kann ein Zuschuss für Fahrt- und Unterbringungskosten gewährt werden.
Gegenstand und Ziele? Der internationale Vergleich findet gegenwärtig, insbesondere durch Entwicklungen, die sich mit den Begriffen? Globalisierung? und Internationalisierung? beschreiben lassen, in der Bildungsforschung und -politik allseits Verwendung und Abnehmer. In den vergangenen Jahren hat sich international das öffentliche, politische und akademische Interesse an Ergebnissen der vergleichenden Bildungsforschung und vor allem an international vergleichenden Schulleistungsstudien intensiviert, nicht zuletzt durch die sich wiederholenden international vergleichenden Schulleistungsmessungen der OECD und anderer internationaler Akteure. In der gegenwärtigen Situation lässt sich zugleich beobachten, dass mit dem gesteigerten Interesse an Ergebnissen von großangelegten Schulleistungsuntersuchungen das Interesse und der Bedarf an auf der Makroebene angesiedelten historischen, kulturellen, sozial-ökonomischen etc. Beschreibungen und Analysen von Bildungssystemen an Bedeutung gewinnen, um das Ganze in den Blick nehmen zu können. International vergleichende Forschung benötigt also sowohl statistisch-quantitative Daten als auch kontextuelles, spezifisches Wissen und Analysen? Die Winter School rückt das Verhältnis gegenwärtiger international vergleichender Schulleistungsstudien zu den Traditionen des Feldes der International Vergleichenden Erziehungswissenschaft hinsichtlich seiner theoretischen und methodologischen Annahmen und Voraussetzungen in den Blickpunkt. Der Blick richtet sich einerseits auf die immer elaboriertere Vergleichsmethodik, wie sie sich in ausgewiesenen Vergleichsdesigns und umfangreichen empirisch-statistischen Auswertungen spiegelt, andererseits fokussiert die Winter School die systematische Nutzung international- und kulturvergleichenden qualitativen Wissens für die Interpretation und Analyse vergleichender Daten um somit zu einem holistischen und zugleich empirisch gesicherten Ansatz beizutragen.
Die Zielsetzung der Winter School ist also eine dreifache: erstens Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen die Möglichkeit zur fachlichen Auseinandersetzung mit grundlegenden theoretisch-methodologischen Fragen des IVE-Feldes zu geben. Zweitens ihnen den Aufbau methodischer Expertise zu ermöglichen, vor allem hinsichtlich der Nutzung empirischer Daten von international vergleichenden Schulleistungsuntersuchungen und anderen Datenquellen für weiterführende (Sekundär-)Analysen sowie die Nutzung von Mehrebenendesigns. Schließlich soll die Gelegenheit genutzt werden, Austausch und Netzwerkbildung im Bereich international vergleichender Forschung voranzutreiben.

[05.08.2013, np] NEW CONTENT ON SIIVE.DE: Die Darstellung zur Geschichte der Sektion von Rainer Waterkamp ist online.

[05.08.2013, np] Am 8. und 9. November 2013 wird die Nachwuchstagung „Bildung für nachhaltige Entwicklung – theoretische, konzeptuelle und empirische Perspektiven“ an der Universität Bern stattfinden.
Das Treffen richtet sich an Nachwuchswissenschaftler(innen), deren Forschungsarbeiten einen Bezug zur Bildung für nachhaltige Entwicklung aufweisen. Willkommen sind sowohl theoretisch-konzeptionelle wie auch empirische Arbeiten mit qualitativer und quantitativer Ausrichtung und sowohl Beiträge aus Arbeiten, die bereits fortgeschritten sind, als auch Beiträge aus Arbeiten, die erst angefangen haben. Weitere Hinweise und der Call for Abstracts finden sich auf der Seite der Kommission.

[14.07.2013, np] Am 30. September 2013 wird an der Universität Paderborn eine SIIVE-Tagung zu Methoden des Vergleichs stattfinden. In Vorträgen und Workshops werden interdisziplinäre Perspektiven vergleichender Forschung und deren methodologische Herausforderungen präsentiert und erarbeitet. Zielgruppe ist insbesondere der wissenschaftliche Nachwuchs.
Weitere Informationen: [Tagungsprogramm]

[14.01.2013, np] Mehr als 30 Beitragsvorschläge sind für die kommende SIIVE-Tagung in Münster zum Thema "Kulturen der Bildung" eingegangen. Anmeldungen zur Tagung sowie Reservierungen von Zimmern in der Akademie Franz Hitze Haus, Münster, sind möglich bis zum 01.02.2013.
Weitere Informationen: [Tagungsprogramm]

[21.12.2012, np] Dr. Neville Alexander, Professor für Pädagogische Reform an den Universitäten Kapstadt und Stellenbosch in Südafrika, ist am 27. August 2012 an den Folgen eines Krebsleidens verstorben. Wir verlieren mit ihm ein großartiges Vorbild, einen engagierten Forscher und Reformer, einen Wissenschaftler, der Brücken zwischen den Welten schlagen konnte.

[26.11.2012, np] Das aktuell erschienene Heft der Zeitschrift Tertium Comparationis (1/2012), herausgegeben von Christine Freitag, Merle Hummrich und Christine Riegel, versammelt sieben Beiträge der SIIVE-Jahrestagung 2011 zum Thema Raum, Macht und Differenz. 

[19.09.2012, np] Die Kommission Bildung für nachhaltige Entwicklung veranstaltet am 07. und 08.12.2012 in Osnabrück eine Nachwuchstagung zum Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung – theoretische, konzeptuelle und empirische Perspektiven“ [Call for Paper].

[30.08.2012, np] Die nächste Sektionstagung der SIIVE findet am 18. und 19. Februar 2013 in der Akademie Franz Hitze Haus, Münster statt. Das Thema der gemeinsamen Veranstaltung aller Kommissionen heißt: „Kulturen der Bildung – Methode und Konzept im Widerspruch. Aktuelle Diskussion von Konstruktion und De-Konstruktion im Vergleich". [Call for Paper]

[07.08.2012, np] Unter Leitung von Marcelo Parreira do Amaral wird am 08.12.2012 an der Goethe-Universität-Frankfurt am Main eine Arbeitstagung zum Thema „Methoden des Vergleichs“ stattfinden [Einladung und Programm].

[01.08.2012, np] Am 27. und 28. September veranstaltet die Kommission Bildung für nachhaltige Entwicklung gemeinsam mit Partnerorganisationen aus Wissenschaft, Entwicklungsarbeit und Entwicklungspolitik in Lüneburg eine Tagung zum Thema „Theorie und Praxis: Globales Lernen und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung – Positionen, Potentiale, Perspektiven“ weiterführende Informationen und Tagungsprogramm

[15.07.2012, np] DieZukunft der International vergleichenden Erziehungswissenschaft als Feld der Forschung und der akademischen Lehre
Dies war Thema des 21. Erziehungswissenschaftlichen Fakultätentags im Juni 2012 in Münster. In einer Arbeitsgruppe des Präsidiums des EWFT haben Wolfgang Hörner, Solvejg Jobst und Wolfgang Nieke eine Stellungnahme auf der Basis einer Umfrage und einer ausführlichen Recherche an erziehungswissenschaftlichen Fakultäten zu den aktuellen Entwicklungen abgegeben, die hier nachgelesen werden kann.