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Netzwerk junge Wissenschaft der Sozialen Arbeit in der DGfE
Das Netzwerk Junge Wissenschaft der Sozialen Arbeit ist ein informeller Zusammenschluss von Wissenschaftler*innen, die vor allem im Bereich Soziale Arbeit/Sozialpädagogik tätig sind. Sie engagieren sich in vielfältiger Weise für die Anliegen von Wissenschaftler*innen jenseits unbefristeter Professuren. Gegründet wurde das Netzwerk auf dem DGfE-Kongress 2006 in Frankfurt am Main.
Neue Mitglieder sind jederzeit eingeladen, an den Treffen teilzunehmen, sich mit Ideen einzumischen und einzubringen sowie ihre Perspektiven zu teilen!
Jährliche Treffen des Netzwerks
Das Netzwerk bzw. alle, die sich diesem zugehörig fühlen, kommt mindestens einmal jährlich an wechselnden Orten zusammen. Im Zentrum der zumeist zweitägigen Treffen steht der kollegiale Austausch zu aktuellen hochschul-, sozial- und disziplinpolitischen Themen. Die Veranstaltungen, zu denen offen über den Mailverteiler eingeladen wird, werden von Teilnehmer*innen des Treffens jeweils aus dem Vorjahr vorbereitet. In den vergangenen Jahren lag der Fokus zunehmend auf den Veränderungen der Arbeits- und Qualifikationsbedingungen von Wissenschaftler*innen jenseits unbefristeter Professuren. Ein weiteres Thema war z.B. auch das disziplinäre Verständnis von Sozialpädagogik und Sozialarbeit/ Sozialarbeitswissenschaft. Aktuell beschäftigt sich die JuWiSozA-AG „Machtvolle Praktiken in der Wissenschaft“ mit dem Thema Macht und Machtmissbrauch im Kontext wissenschaftlicher Sozialer Arbeit/Sozialpädagogik.
- Im Jahr 2017 fand ein Netzwerktreffen mit Documenta-Besuch in Kassel statt (Organisation Svenja Marks, Julian Sehmer und Stephanie Simon).
- Im Jahr 2018 konnten zwei Netzwerktreffen durchgeführt werden, eines an der Universität Hamburg (Organisation Moritz Schwerthelm und Fabian Fritz) und eines an der Universität Dresden (Organisation Franziska Leissenberger und Mischa Engelbracht).
- Im Jahr 2019 fand ein Netzwerktreffen zum Thema Professionalisierung mit einem Vortrag von Prof. Dr. Stefan Köngeter in Erfurt statt, organisiert von Mischa Engelbracht und Franziska Leissenberger.
- Bedingt durch die Infektionsschutzmaßnahmen im Rahmen der Covid-19-Pandemie fanden in den Jahren 2020 – 2023 mehrere digitale Treffen statt.
- Im September 2021 trafen sich unter dem Titel „Partizipation und Bildung(sbedingungen) an Hochschulen und Universitäten. Zu den aktuellen Herausforderungen für (junge und non-professorale) Wissenschaftler*innen (Erziehungswissenschaften, Bildungswissenschaften, Soziale Arbeit)“ insgesamt 25 Personen in einem hybriden Format an der HAW Hamburg und im Digitalen. Die Veranstaltung wurde von Fabian Fritz, Lisa Janotta und Sarah Schirmer gemeinsam als Austauschformat für verschiedene Netzwerke, Gruppen und Bewegungen organisiert. Zu den einladenden Netzwerken zählten JuWiSozA (Junge Wissenschaft der Sozialen Arbeit), die Fachgruppe „netzwerkAGsozialarbeit“ (Die non-professorale Wissenschaft in der DGSA), Jens* von P. sowie das Junge Netzwerk Medienpädagogik (DGfE).
- Im September 2022 trafen sich etwa 18 Personen an der TU Dortmund und hybrid, um die aktuellen (Arbeits-)Bedingungen in den Hochschulen und der Wissenschaft zu diskutieren. Organisiert wurde das Treffen von Svenja Marks und Lea Heiligtag.
- Im Juli 2023 fand ein hybrides Treffen an der Universität Paderborn statt, mit einem Impulsbeitrag von Prof. Dr. Christine Wiezorek zum Thema "Jüngere Methodengeschichte erziehungs- und sozialpädagogischer Forschung", organisiert von Stefanie Vochatzer, Michelle Schmökel und Jessica Prigge.
- Im September 2024 fand ein hybrides Treffen an der Bergischen Universität Wuppertal statt. Dr. Julian Sehmer gab einen Impulsbeitrag zum Thema „Rechte Dynamiken als disziplinäre Zumutung für Erziehungswissenschaft und Sozialpädagogik“. Das Treffen wurde von Stephan Dorf und Sarah Henn organisiert.
- +++ Save the Date +++ Das nächste Netzwerktreffen findet vom 08.09. – 09.09.2025 an der TU Dortmund unter der Organisation von Laurin Bremerich und Manuel Niemann statt. Weitere Informationen sowie eine Einladung ergehen wie üblich über den Verteiler.
Aktivitäten des Netzwerks und Beiträge zu Tagungen und Kongressen
Auf Treffen der Kommission Sozialpädagogik und zu den Kongressen der DGfE werden Programmpunkte zu zentralen Anliegen des Zusammenschlusses gestaltet. Folgende Veranstaltungen wurden in den letzten Jahren u.a. durchgeführt:
- Auf dem DGfE-Kongress 2008 in Dresden fand ein Forschungsforum zum Thema „WissenschaftsKulturen in der Sozialen Arbeit” statt.
- Im Rahmen der Jahrestagung der Kommission 2009 in Halle wurde eine Plenumsveranstaltung unter dem Titel „Effective Scientists - Effective Students” organisiert.
- Auf der Jahrestagung der Kommission Sozialpädagogik 2013 in Tübingen wurde eine Podiumsdiskussion unter dem Thema „Die (Neu )Strukturierung der Unsicherheit. Konsequenzen für akademische Karrierewege in der Sozialpädagogik/Sozialen Arbeit” veranstaltet.
- Auf der Jahrestagung der Kommission Sozialpädagogik 2017 in Vechta wurde unter dem Titel „Teilhabe durch*in*trotz Sozialpädagogik” ein Pre-Workshop zu dem Thema „Kooperative Promotion in der Sozialen Arbeit – Diskussionslinien & Standpunkte” organisiert. Referiert haben hier Dr. Kathrin Schramm & Sandra Walter (Dresden). Moderation Dr. Barbara Lochner.
- Auf der Jahrestagung der Kommission Sozialpädagogik 2019, die als Sektionstagung der Sektion Sozialpädagogik und Pädagogik der Frühen Kindheit an der Leuphana Universität Lüneburg stattfand, wurde eine AG zum Thema „Empirische Rekonstruktionen der (Selbst-)Relationierung zu Familie/Familialität in sozial- und frühpädagogischen Institutionen“ organisiert. Referiert haben Mischa Engelbracht, Sarah Henn, Barbara Lochner und Svenja Marks, moderiert wurde die AG von Franziska Leissenberger.
- Auf der Jahrestagung der Kommission Sozialpädagogik 2025, die an der Universität Augsburg stattfand, wurden erste Ergebnisse aus der Umfrage vorgestellt, die von der 2024 gegründeten JuWiSozA-AG „Machtvolle Praktiken in der Wissenschaft“ Ende des Jahres 2024 durchgeführt wurde. Referiert haben Laurin Bremerich, Kassandra V. Dahlmann, Sarah Henn, Franziska Leissenberger und Stephanie Simon.
Mailingliste des Netzwerks
Das Netzwerk unterhält einen E-Mail-Verteiler der Jungen Wissenschaft für die Junge Wissenschaft. Die Mailingliste lebt von der aktiven Beteiligung ihrer Mitglieder. Idee dieses Verteilers ist es, Informationen zu Fachveranstaltungen, Stellenausschreibungen oder Calls for Papers auszutauschen. Darüber hinaus will die Liste ein Forum für aktuelle hochschul-, sozial- und disziplinpolitische Diskurse anbieten. Die Mailingliste des Netzwerks Junge Wissenschaft Soziale Arbeit kann hier abonniert werden.
